Wadrill: Passion Christi im Ostergarten war Besuchermagnet

Wadrill : Passion Christi im Ostergarten war Besuchermagnet

3100 Menschen haben sich auf den Weg nach Wadrill gemacht – gut 400 Besucher mehr als im vergangenen Jahr.

„35 Helferinnen und Helfer haben stattliche 3100 Besucher, davon 700 Kommunionkinder, 100 Firmbewerber sowie 25 Schulklassen und 20 Kindergartengruppen mit 120 Liter Traubensaft, 140 Broten sowie 56 Kerzen in 140 Gästeführungen versorgt“, listet Gemeindereferent Jörg Mang (Weiskirchen) die statistischen Zahlen über den Besuch des diesjährigen Ostergartens, der 14 Tage lang bis Karfreitag seine Tore im Pfarrheim geöffnet hatte. Gegenüber der Premiere im Vorjahr war dies eine Steigerung um rund 400 interessierte Besucher.

So war es wenig verwunderlich, dass die Organisatoren, zu denen neben Mang noch die Gemeindereferentin Tanja Buchheit-Thewes sowie ein vielköpfiges Team von ehrenamtlichen Mitarbeiter gehörten, vom Zuspruch der vielen Besucher überwältigt waren. Im Ostergarten wird die Leidensgeschichte Jesu Christi dargestellt, es ist einen Sinnenweg zur Einstimmung auf das Osterfest.

Diese beginnt mit dem umjubelten Einzug Jesus nach Jerusalem und behandelt auch das gemeinsame letzte Abendmahl mit seinen Jüngern. Die Geschehnisse im Garten Getsemani, das Zwiegespräch Christi mit seinem himmlischen Vater ist zu hören.

Der Verkauf für 30 Silberlinge durch den Apostel Judas, die Verleugnung durch den Apostel Petrus sowie die Anklage und Verurteilung durch Pilatus werden eindrucksvoll geschildert. Dazu werden Kreuzigung und Auferstehung bis in die letzte Station, den Ostergarten, der neues Leben symbolisiert, dargestellt. Vom Ostergarten führt der Weg ins Heute und endet mit dem gemeinsamen Vater-unser-Gebet.

„Aber hier ist vielmehr geschehen“, betont Mang im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung. „3100 Menschen haben sich für die Botschaft des Evangeliums auf den Weg nach Wadrill gemacht. Diesen Besuchern haben wir unsere Gastfreundschaft anbieten dürfen. Sie haben sich ansprechen und berühren lassen sowie das Glaubenszeugnis unseres Teams erfahren“, sagt der Gemeindereferent.

In den ausgelegten Gästebüchern sei vielfach von schönen und bewegenden Erlebnissen die Rede und immer wieder wurde sich beim Team der Ehrenamtlichen für die großartige Arbeit bedankt.

Der Dank im Gästebuch oder in der direkten Ansprache seien jede Stunde und jeden Aufwand wert, sagt Mang. Denn mit diesem Projekt werde die Frohe Botschaft Jesu Christi weitergetragen und erfahrbar gemacht. „Gerade diesem Dank möchten wir uns anschließen“, sagt Mang.

Ohne die unzähligen ehrenamtlichen Tage und Stunden wäre ein solches Projekt nicht denkbar gewesen. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Pfarrheim Wadrill auf den Kopf gestellt und die einzelnen Umbauten und Ergänzungen wurden sehr gut angenommen. „Unser Dankeschön geht natürlich auch ausdrücklich an die Verantwortlichen aus der Pfarrei Wadrill sowie deren Gruppen, die wiederum mit ihren Veranstaltungen und ihrem Programm in andere Lokalitäten ausweichen mussten.“

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