Nun beginnt das Warten auf die gefiederten Nachbarn

Nun beginnt das Warten auf die gefiederten Nachbarn

In der Kita hatten sich die Kindergartenkinder mit dem Thema „Vögel“ beschäftigt. Dazu gehörte auch, einen Nistkasten mit Holz, Hammer und Nägeln selbst zu bauen und aufzuhängen. Nun warten sie gespannt, ob die Vögel das neue Zuhause annehmen.

Die Kinder der Kindertagesstätte im "Haus der kleinen Strolche" lieben es, die Natur und ihre Umwelt kennen zu lernen. So war es auch nicht von ganz weit hergeholt, sich über Vögel und ihre Lebensgewohnheiten kundig zu machen. Nach etlichen Wochen intensiven Lernens wissen sie jetzt, dass Vögel aus Eiern schlüpfen, die in Nestern liegen und diese wiederum in den Nistkästen von den Vögeln gebaut werden. "Unsere Kinder lernen so, mit der Natur vernünftig umzugehen und sich mit ihr statt mit dem Computer zu beschäftigen", beschreibt Kita-Leiterin Andrea Brust das jüngste Projekt, bei dem die Kinder tatkräftige Unterstützung vom Naturfachmann, Jäger und Jagdpächter Peter Kuhn erhalten haben.

Kuhn hatte im Vorfeld jedem in der Gruppe einen Nistkasten geschenkt. Diese wurden von den Kindern im Unterricht liebevoll angemalt. Ganz aufgeregt waren die Kleinen, als es nun darum ging, die Nistkästen an den Bäumen rund um das Kita-Gebäude aufzuhängen.

Ausgerüstet mit Hammer und Nagel, konnten die älteren Kinder ihre Nistkästen schon selber aufhängen, den kleineren wurde geholfen. "Jetzt können die Kinder jeden Tag beobachten, welche Häuschen von den Vögeln und wann bezogen werden und wenn sie schlüpfen und gefüttert werden. Später sehen ie dann, wie die jungen Vögelchen ihre Nester verlassen", nennt Leiterin Brust einen weiteren Lerneffekt der Aktion.

Nach getaner Arbeit spendierte Jagdpächter Kuhn jedem Kind noch eine Limonade, Apfelsaft sowie leckere Donuts zum Frühstück. Der Dank von Brust war ihm gewiss. Und in einigen Wochen werden die Kinder neue Nachbarn haben - gefiederte.

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