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Wadern
„Hätte ich mehr tun können?“

Referent Dr. Erhard Weiher
Referent Dr. Erhard Weiher FOTO: APHZ
Wadern. Schuld und Versöhnung sind Thema heute beim Hospizgespräch. red

Im Rahmen der Merzig-Waderner Hospizgespräche findet am Mittwoch, 19. September, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wadern, Kräwigstraße 21, ein Abend zum Thema „Schuld und Versöhnung bei Krankheit, Sterben und Trauer“ statt. Pfarrer Dr. h.c. Erhard Weiher, der lange Jahre als Seelsorger an den Universitätskliniken in Mainz tätig war, wird zu diesem Thema referieren.


Erfahrungen aus der Begleitung von sterbenden und trauernden Menschen zeigen, dass Schuldgefühle bei Verlusten und schweren Schicksalsschlägen fast automatisch aufkommen. Selbst wenn man in der Pflege eines kranken Menschen, in der Begleitung beim Sterben oder im Falle eines tragischen Todes tatsächlich alles nur Mögliche getan hat, fragen sich viele, ob man nicht noch mehr hätte tun können oder gar etwas versäumt hat.

Dr. Weiher wird deshalb der Frage nachgehen, welche Rolle Schuld und Schuldgefühle bei Krankheit, Sterben und Trauer spielen und wie man ihnen begegnen kann. Dabei zeigt der Referent auch Wege auf, sich im Sterbe- und Trauerprozess zu versöhnen beziehungsweise damit umzugehen, dass etwas offen, ungelöst oder unversöhnt bleibt.



Die Gesprächsabende der Merzig-Waderner Hospizgespräche werden von den beiden Dekanaten Merzig und Losheim-Wadern in Kooperation mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentrum (AHPZ) der Caritas im Landkreis Merzig-Wadern veranstaltet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Kontakt und weitere Informationen: AHPZ der Caritas im Kreis Merzig-Wadern, Telefon (0 68 35) 60 79 50.