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Wadrill
Mit der Rauschbrille durch den Parcours

Mit der Rauschbrille geradeaus zu gehen, ist gar nicht so einfach.
Mit der Rauschbrille geradeaus zu gehen, ist gar nicht so einfach. FOTO: Erich Brücker
Lockweiler-Krettnich. 300 Mitarbeiter informierten sich beim Gesundheitstag von Thyssen-Krupp System Engineering zu Gesundheitsthemen.

„Gesund ist bunt“ hatte der betriebseigene „Gesundheitszirkel“ von Thyssen-Krupp System Engineering seinen Gesundheitstag überschrieben. An der achten Auflage beteiligten sich 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Automobilzulieferers in Lockweiler.


Getreu dem Motto waren die Aktionen, die der interessierten Belegschaft an verschiedenen Stationen geboten wurden, vielfältig. Schulter-Nacken-Screening wurde angeboten, ein Venencheck oder Fußvermessung. Premiere hatte das Thema dermatologische Kosmetik. Gerade im Berufsalltag ist es nach Ansicht des „Gesundheitszirkels wichtig, Hautschutzprodukte auf die am Arbeitsplatz anzutreffende Hautbelastung abzustimmen.

Auf große Resonanz stieß der sogenannte „Rauschbrillen-Parcours“ der Berufsgenossenschaft Holz und Metall. Durch Tragen dieser Brillen erfährt man, wie sehr Alkoholkonsum den Gleichgewichtssinn und das Sehvermögen beeinträchtigen kann. Diese Brillen täuschen vor, dass ihr Träger 0,9 oder 1,2 Promille im Blut hat. Mit ihnen auf der Nase war ein Parcourslauf zu absolvieren. Mit viel Interesse arbeitete Maschinenbaustudent Louis Gillenberg den Parcour ab. Über eine gerade Linie gehen, lautete eine Aufgabe, danach galt es, mit einem Sackkarren einige Pylonen umzufahren. „Alles war leicht verschwommen, bunte Farben trübten den Blick. Man fühlt sich halt wie besoffen“, beschrieb Gillenberg sein Erlebnis.



Abgerundet wurde das Angebot durch die Beratungsstände der Novitas BKK sowie der Arbeits- und Sicherheitsausrüster UVEX und Atlas. Sicherheitsschuhe und Sicherheitshandschuhe weckten das Interesse von Elias Friedrich und Philip Schäfer. „Gesunde Beschäftigte in gesunden Unternehmen sind ein Ziel, an dem sich alle im Betrieb beteiligen können – sowohl die Unternehmensleitung als auch die Beschäftigten“, sagte Sabrina Kürschner, Personalverantwortliche am Standort Lockweiler. „Mit Aktionen wie dem Gesundheitstag schaffen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen und stärken das Bewusstsein der Kolleginnen und Kollegen für eine gesunde Lebensweise. Ich freue mich, dass die Angebote unseres betrieblichen Gesundheitswesens so zahlreich wahrgenommen werden.“

Standortverantwortlicher Thyssen-Krupp System Engineering Lockweiler, Thomas Laubenthal, ergänzte: „Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass die Anforderungen einer globalisierten Welt auch immer höhere Anforderungen an unsere Mitarbeiter bedeuten. Eine gesunde Lebensweise und die Vermeidung von Gesundheitsgefahren sind die Themen, mit denen wir uns in unserem Lenkungskreis für Arbeits- und Gesundheitsschutz kontinuierlich beschäftigen.“

Thyssen-Krupp System Engineering hält für die Belegschaft in Lockweiler ein breites Portfolio an Gesundheitsdienstleistungen bereit: Neben dem jährlichen Gesundheitstag gibt es unter anderem ein umfangreiches betriebssportliches Angebot, einen betriebsärztlichen Service sowie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Impfangebote.