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Ministerin auf Stippvisite

Ministerin Bachmann suchte das Gespräch mit Mitarbeitern und Klinkleitung. Fotos: Ministerium
Ministerin Bachmann suchte das Gespräch mit Mitarbeitern und Klinkleitung. Fotos: Ministerium
Wadern. Bei ihrem Besuch in der Verbundklinik schaute sich Monika Bachmann auf drei Stationen und im Demenz-Café des Caritas-Verbandes um. Sie betonte die Wichtigkeit der trägerübergreifenden Zusammenarbeit im Klinikverbund. red

Anlässlich ihrer Sommertour besuchte Gesundheitsministerin Monika Bachmann am Dienstag das neue Verbundklinikum Hochwald-Saar St. Elisabeth in Wadern und lobte die gute Arbeit, die nach ihrer Überzeugung dort geleistet wird: "Diese Klinik ist in der Region verankert, das ist wichtig für die Patienten und die medizinische Versorgung." Die Ministerin verwies darauf, wie wichtig der Standort für eine gute Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sei.


Blick hinter die Kulissen

"Für eine Versorgung der saarländischen Bürger mit modernsten Gesundheitsdienstleistungen spielen der Bestand und die Weiterentwicklung der Krankenhäuser eine wichtige Rolle. Angesichts der immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen ist es wichtig, eine trägerübergreifende Zusammenarbeit zu unterstützen und die Krankenhauslandschaft qualitätsorientiert auszurichten", betonte die Ministerin bei ihrem Besuch. In dem rund zweistündigen Termin nutzte Bachmann die Gelegenheit, auch hinter die Kulissen des Krankenhaus-Alltags zu schauen. Sie besuchte drei Stationen und das Demenz-Café des Caritas-Verbandes Saar-Hochwald. Ein intensiver Austausch mit den Mitarbeitern und der Klinikleitung rundeten den Besuch ab.



Die Krankenhausträger haben für die Krankenhausstandorte Wadern , Losheim und Lebach einen Verbund unter Weiternutzung aller drei Standorte gebildet. Derzeit werden in der Marienhausklinik Wadern /Losheim 172 Betten und im Caritas-Krankenhaus Lebach 153 Betten vorgehalten. Für das neue Verbundklinikum ist eine Förderung aus Mitteln des Strukturfonds möglich. Damit könnten notwendige Investitionen getätigt werden und die Qualität der Versorgung weiterverbessert werden.

Der Klinikverbund Hochwald-Saar wurde zum 1. März diesen Jahres gebildet. Ihm gehören das St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil, das Caritas-Krankenhaus Lebach und die Marienhauskliniken St. Elisabeth in Wadern und St. Josef in Losheim am See an. Träger der Krankenhäuser in Hermeskeil sowie Losheim und Wadern ist die Marienhaus Unternehmensgruppe. Das Caritas-Krankenhaus in Lebach ist eine Einrichtung der Cusanus-Trägergesellschaft Trier. Für Verbesserungen der Strukturen in der Krankenhausversorgung stehen dem Saarland laut Ministerium mit dem Krankenhaus-Strukturgesetz aus dem Gesundheitsfonds rund sechs Millionen Euro zur Verfügung. Die saarländische Landesregierung werde Komplementärmittel in gleicher Höhe zur Verfügung stellen, so dass rund zwölf Millionen Euro zur Verbesserung der Strukturen in der Krankenhausversorgung , zusätzlich zu der Investitionsförderung durch das Land, bereitgestellt werden können, sagt die Ministerin.