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Mehr Dienstleistungen für Wadern

Mehr Dienstleistungen für Wadern

Wadern. Der Haushalt des Landkreises Merzig-Wadern sieht für das laufende Haushaltsjahr eine Steigerung der Kreisumlage vor (wir berichteten). Für die Stadt Wadern bedeutet das nach den im vergangenen Jahr gezahlten 5,9 Millionen Euro eine Steigerung um 400 000 Euro. Eine zusätzliche Belastung für den städtischen Doppelhaushalt 2009/2010

Wadern. Der Haushalt des Landkreises Merzig-Wadern sieht für das laufende Haushaltsjahr eine Steigerung der Kreisumlage vor (wir berichteten). Für die Stadt Wadern bedeutet das nach den im vergangenen Jahr gezahlten 5,9 Millionen Euro eine Steigerung um 400 000 Euro. Eine zusätzliche Belastung für den städtischen Doppelhaushalt 2009/2010.Nicht erfreulichKeine erfreuliche Entwicklung für Bürgermeister Fredi Dewald. Dennoch: Für das Zahlen der Umlage bekommt die Stadt entsprechende Dienstleistungen zurück. Das weiß auch das Waderner Stadtoberhaupt und hat anlässlich eines Ortstermines in der vergangenen Woche mit Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich auf das Dienstleistungsangebot des Landkreises in Wadern hingewiesen.Soziale Institutionen Das Gros der Kreisausgaben fließe dabei, so die Landrätin, in soziale Institutionen, die die Kreisverwaltung in Wadern bereithält. Konkret sind das beispielsweise rund sieben Millionen Euro, die 2008 von der Kreisagentur für Arbeit und Soziales an hilfsbedürftige Menschen in der Region um Wadern ausgezahlt worden sind. Ein weiterer sozialer Schwerpunkt des Kreis-Engagements: die acht Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet, im vergangenen Jahr vom Landkreis mit insgesamt mehr als 900 000 Euro gefördert. Ebenso die in ambulanter, teilstationärer oder stationärer Form gewährten so genannten Hilfen zur Erziehung mit einem Zuschussvolumen von mehr als 1,5 Millionen Euro. Weiterhin unterstrich Schlegel-Friedrich die Bedeutung Waderns als regionalen Schulstandort. An den vier weiterführenden Schulen, Hochwald-Gymnasium, Graf-Anton-Schule, Berufsbildungszentrum Hochwald sowie der Schule für Lernbehinderte, habe der Kreis in den vergangenen vier Jahren Investitionen in Höhe von rund drei Millionen Euro getätigt.Zulassungsstelle bleibt Die Landrätin bekräftigte nochmals den Willen der Kreisverwaltung, auch künftig eine Kfz-Zulassungsstelle in Wadern vorzuhalten. Diese werde seit Jahren sehr gut angenommen und entlaste in Stoßzeiten die Merziger Räumlichkeiten. Im Ergebnis sind sich die CDU-Landrätin und der SPD-Bürgermeister also einig. Das vom Kreis in Wadern geschnürte Leistungspaket kann sich sehen lassen. Für Bürgermeister Dewald ist dabei wichtig, dass durch die breite Angebotspalette Bürgernähe geschaffen wird. "Die Wege in Wadern sind kurz. So können wir schnelle und individuelle Problemlösungen anbieten." Wichtig aber auch: Die regionale Ausrichtung der Kreisverwaltung stärkt Waderns Position als Mittelzentrum.