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15. Auflage
Oberlöstern feiert Gertraudenkörmes

Löstertal. Von Erich Brücker

In Oberlöstern, einem Ortsteil des Waderner Stadtteils Löstertal, haben sich die Jugendlichen aus dem Dorf vor mehr als einem Jahrzehnt ihrer Vergangenheit erinnert und die alte Tradition der Gertraudenkörmes wieder aufleben lassen. Der Gedanke: Schließlich haben die anderen Löstertal-Ortschaften ebenfalls ihre eigene Kirmes. „Da wollten wir nicht hinten anstehen“, nennt Eric Backes vom Kirmes-Festkomitee den Grund, die Festtage zu installieren.


Der Heiligen Gertrud war eine Kapelle in Oberlöstern geweiht. Diese Kapelle wurde 1890 abgerissen, weil in Kostenbach die Pfarrkirche Herz Jesu gebaut und eingeweiht worden war.

An diesem Sonntag, 17. März, ist wiederum der Namenstag der Heiligen Gertrud. Wie früher wird mit einem gutem Essen und zünftigem Trinken diese Körmes gefeiert. Es ist bereits die 15. Körmes dieser Art. Dieses Mal wird an zwei Tagen gefeiert. Körmeseröffnung ist bereits an diesem Samstag, 16. März, um 18 Uhr. Dann spielt der Musikverein Buweiler zur Unterhaltung der Gäste am ehemaligen DRK-Gebäude in der Lohbachstraße auf.



Zum Frühschoppen am Sonntagvormittag spielt der Musikverein Kostenbach ab 10 Uhr. Zur Mittagszeit sind die Tische sind im DRK-Heim gedeckt. Zum Preis von 4,50 Euro serviert die THW-Küche einen deftigen Erbseneintopf. „Die wohl obligatorische Wurst dazu kostet nur einen Euro“, verrät Backes. Nachmittags wird Kaffee und Kuchen serviert, mit einem Dämmerschoppen klingt das Körmesfest traditionell aus. Allerdings werden zuvor noch einige Gewinner gekürt.

Denn eine Tombola haben die Veranstalter wieder ins Programm genommen, ebenso das beliebte Schinkenschätzen, wie Eric Backes berichtet. Den Erlös der Veranstaltung  spendet das Team des Oberlösterner Festkomitees alljährlich jeweils wohltätigen Zwecken. So konnten die Gastgeber im Laufe der Zeit  schon mit einigen Tausend Euro Gutes tun.