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Löschbezirk Wadrill erhält neue Feuerwache

Löschbezirk Wadrill erhält neue Feuerwache

Grünes Licht für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Wadrill: Am Standort Alter Sportplatz erhält die neue Feuerwache ihre Zu- und Ausfahrt über die Martinusstraße. Alles in allem kostet das Bauprojekt knapp 900 000 Euro.

Der Löschbezirk Wadrill der freiwilligen Feuerwehr Wadern erhält ein neues Feuerwehrgerätehaus. Die Planung zum Neubau hat der Ausschuss für Bauangelegenheiten der Stadt Wadern unter der Leitung von Bürgermeister Fredi Dewald (SPD ) am Montagabend einstimmig beschlossen. Damit einher geht die förmliche Zuschussantragstellung beim Ministerium für Inneres und Sport.

Ausschuss folgte Empfehlung

Der Ausschuss ist somit der Empfehlung des Wadriller Ortsrates gefolgt, der sich im April dieses Jahres noch unter Ortsvorsteher Josef Koch nach eingehender Prüfung alternativer Standorte für den Bereich Alter Sportplatz einstimmig ausgesprochen hatte. Aus unterschiedlichen Gründen waren die beiden Alternativstandorte an der Wadrilltalhalle beziehungsweise am jetzigen Standort nicht mehr in Betracht gezogen worden. Außerdem stimmte der Ortsrat einer Reduzierung des Raumprogramms zu.

60 Quadratmeter weniger

Den neuen Entwurf stellte Architekt Mike Lohrig (Wadrill ) dem Bürgermeister und den Ausschussmitgliedern, der städtischen Wehrführung mit Wehrführer Martin Schnur und seinem Stellvertreter Raimund Hassler sowie rund der Hälfte der Wadriller Feuerwehrmänner vor. Am Standort Alter Sportlatz erhält das neue Gerätehaus, dessen Nutzungseinheiten sich alle auf einer Ebene befinden, seine Zu- und Ausfahrt über die Martinusstraße, womit die gesetzlich vorgeschriebene Eintreffzeit von acht Minuten am Einsatzort gewährleistet wird. Der oberhalb gelegene Wendekreisel dient der Zufahrt der Feuerwehrmänner zu den Parkflächen, die Buswartehalle an der Sitzerather Straße bleibt vom Neubau unberührt erhalten. Von den ersten Planungen wurden die Einstelltiefe der Fahrzeughalle, der Raum der Einsatzleitung, der Umkleidebereich der Männer sowie Lagermöglichkeiten reduziert, während der Jugendraum gänzlich wegfällt.

"Die bebaute Fläche verringert sich um 60 Quadratmeter, der umbaute Raum um 425 Kubikmeter und damit senken sich die Kosten von 950 000 auf 890 000 Euro", nannte Lohrig Zahlen. Darüber hinaus sei die überarbeitete Planung mit der zuständigen Abteilung im Ministerium, Polizeiangelegenheiten und Bevölkerungsschutz, bereits abgestimmt, denn sie entspricht den feuerwehrfachlichen Anforderungen. Auch wurde festgestellt, dass der Neubau Voraussetzungen im Hinblick auf mögliche Änderungen und Zusammenlegungen von Löschbezirken oder Stützpunktwehr erfüllt. "Das neue Gerätehaus ist aus feuerwehrtechnischer Sicht ein ausgereiftes Konzept, entspricht unseren Anforderungen", zeigte sich Stadtwehrführer Martin Schnur zusammen mit dem Wadriller Löschbezirksführer Markus Hassler zufrieden.