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Leserbrief zur Tempo-30-Regelung in Nunkirchen

Leserbrief : Tempo 30 gilt auch an Feiertagen

Blitzer Nunkirchen

Seit 2017 ist ein Blitzer in Nunkirchen an der Grundschule installiert und überwacht die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Es gelten dort zeitliche Unterschiede,was die Geschwindigkeit betrifft. Dies ist auch richtig und wichtig, um die Kinder zu schützen. Darum sind auch entsprechende Verkehrszeichen angebracht, welche aber gegen eine Logik sind. Das oberste Verkehrszeichen (136-10) hätte da spätestens abgebaut werden müssen. Dies besagt „Kinderaufstellung“, und das in der Zeit von Montag bis Freitag, bei einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. In anderen Zeiten, so nimmt jeder an, ist dies nicht der Fall.

Und das führte dann zum Ärger und Unmut in der Bevölkerung. Jetzt, zwei Jahre danach, haben Behörden und noch einige Experten uns ein Lösungspaket aufgetischt, was unsinnig ist. Hätte man 2017 einen 13er Gabelschlüssel genommen und die obersten Verkehrszeichen entfernt, hätte man die beste Lösung geschaffen, Herr Kuttler. Und zwar 30 Stundenkilometer von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 7 und 17 Uhr, auch in den Ferien. Hammerhart ist ja nun die Lösung, dass in der Ferienzeit die 30-Stundenkilometer-Begrenzung weiterhin gilt. Es sei denn, in diese Zeit fällt ein Feiertag. Da gibt es kein Knöllchen. Und noch eines, Herr Kuttler: Das Verkehrsaufkommen in Nunkirchen ist samstags noch höher als in der Woche. Also macht es keinen Sinn, an Samstagen die Geschwindigkeit im Bereich der Grundschule auf 50 Stundenkilometer zu erhöhen.