| 20:25 Uhr

Leanders letzte Reise
Leanders letzte Reise offenbart unbekanntes Terrain

Wadern. Die Filmfreunde der Lichtspiele Wadern zeigen am Freitag, 13. April, und Samstag, 14. April, jeweils um 20 Uhr „Leanders letzte Reise“. Regisseur Nick Baker Monteys schlägt in diesem Drama Brücken zwischen Jung und Alt, krisengeschüttelter Ukraine und deutscher Vergangenheit, privater Geschichte und politischer Historie.

Die Filmfreunde der Lichtspiele Wadern zeigen am Freitag, 13. April, und Samstag, 14. April, jeweils um 20 Uhr „Leanders letzte Reise“. Regisseur Nick Baker Monteys schlägt in diesem Drama Brücken zwischen Jung und Alt, krisengeschüttelter Ukraine und deutscher Vergangenheit, privater Geschichte und politischer Historie.


Zum Inhalt: Eigentlich wollte der 92-jährige Eduard Leander noch einmal allein auf eine letzte Reise gehen. Seine Frau ist gerade gestorben, zu Tochter Uli und Enkelin Adele hat er kaum Kontakt. Auch die beiden Frauen haben ein schwieriges Verhältnis zueinander. Uli übt ständig Kritik am unsteten Lebensstil ihrer Tochter, die ihr Studium geschmissen hat und als Kellnerin jobbt. Ausgerechnet Adele soll nun ihren Großvater von seiner Reise abhalten und ihn im letzten Moment aus dem Zug nach Kiew holen. Doch der störrische Alte lässt sich von seinem Vorhaben nicht abbringen. Er hat sich in den Kopf gesetzt, seine verlorene Liebe wiederzufinden, die er als junger Wehrmachtsoffizier im Osten zurücklassen musste. Und so landet Adele wider WiIlen mit im Zug und muss die Reise mit Eduard in die von Kriegswirren geplagte Ukraine antreten. Der unverhoffte Trip steckt voller Überraschungen: Eduard hat nicht nur ein überraschend großes Herz, in ihm schlummern auch erstaunliche Geheimnisse, die er nach und nach seiner Enkelin preisgibt. Und wer hätte gedacht, dass die überzeugte Single-Frau ihr Herz ausgerechnet im fernen Osteuropa verlieren würde?

„Leanders letzte Reise“ ist ein berührendes Roadmovie, das dem Kino bislang vollkommen unbekanntes Terrain erschließt. In den Hauptrollen liefern sich Jürgen Prochnow und Petra Schmidt-Schaller einen pointierten Schlagabtausch. Suzanne von Borsody überzeugt als dauergenervte Mutter, Tambet Tuisk als cool-charmanter Lebenskünstler.