Kulinarische Vielfalt beim ersten Street-Food-Festival in Wadern

Street-Food-Festival feiertPremiere : Köstlichkeiten aus aller Welt im Hochwald

Rund 20 Anbieter haben sich zum ersten Street-Food-Festival in Wadern angekündigt. Start ist am Freitag im Freizeitzentrum Noswendel.

Street-Food-Festivals erfreuen sich auch im Landkreis Merzig-Wadern einer stetig wachsenden Beliebtheit. Von Freitag, 26. Juli, bis Sonntag, 28. Juli, trägt die Waderner Verwaltung diesem Trend Rechnung und richtet das erste Street-Food-Festival in der Hochwaldstadt aus. Schauplatz ist das Freizeitzentrum Noswendel und die Eventagentur Tat & Drang ist für die Organisation zuständig.

Nathalie Harbig, die Geschäftsführerin der Agentur, ist fest vom positiven Einfluss des Festivals auf die zwischenmenschliche Kommunikation überzeugt: „Man sieht kaum noch Menschen, die im Handy versunken sind – und wenn man Handys sieht, dann doch nur, um bei Facebook oder Instagram sein Lieblingsfood zu posten.“ Zudem können die Besucher laut Harbig „entspannt mit Kind und Kegel den Tag verbringen“ und sich auf „neue Kreationen freuen“.

Die Kreationen der rund 20 Anbieter, die nach Angaben der Stadt nach Noswendel kommen, stammen aus der ganzen Welt und ermöglichen eine kulinarische Erkundung der Kontinente. So verbindet Kevin Ip Man Ho mit seinen handgerollten Sushi-Burritos japanische und mexikanische Essgewohnheiten. Wer mehr auf afrikanische Küche steht, der ist bei Awa Kandji-Bachtig richtig. Die gebürtige Senegalesin lebt seit 1994 in Deutschland und hat die kulinarischen Spezialitäten des westafrikanischen Landes mit nach Wadern gebracht.

Eine weitere Möglichkeit, über den kulinarischen Tellerrand hinauszublicken, bietet die „Red Door One UG“ mit ihrem Stand „Dim Sum to the People“. Dim Sum – zu Deutsch: „das Herz berühren“ – entstammt der chinesischen Küche und bezeichnet Snacks, die zwischendurch verzehrt werden können. Insbesondere in Hong Kong erfreut sich die kleine Mahlzeit großer Beliebtheit. Die Teigtaschen können auf vielfältige Art und Weise gefüllt werden. Beim Street-Food-Festival in Wadern können sich die Besucher einen Eindruck von den zahlreichen Variationen machen.

Währenddessen präsentiert Kianoush Ezadian mit Poffertjes eine Gebäckspezialität aus der europäischen Nachbarschaft. In den Niederlanden sind die münzgroßen Pfannkuchen bei Jung und Alt beliebt. Die Küchlein werden auch in ihrer Heimat als typisches Street-Food auf der Straße angeboten.

Neben den Essensständen wird den Besuchern ein Rahmenprogramm geboten. An allen Tagen ist für eine musikalische Untermalung gesorgt. Und auf die kleinen Besucher wartet unter anderem eine Bastel- und Malecke.

Leckere Kreationen gibt es in Noswendel. Foto: Tat&Drang

Das Street-Food-Festival folgendermaßen geöffnet: am Freitag, 26. Juli, von 17 bis 22 Uhr; am Samstag, 27. Juli, von 12 bis 22 Uhr und am Sonntag, 28. Juli, von 12 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und eine Liste aller Anbieter gibt es auf Facebook-Seite „Street Food Festival Wadern“.

Mehr von Saarbrücker Zeitung