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Karl-Heinz Seimetz wird zum ersten Beigeordneten der Stadt Wadern gewählt

 Bürgermeister Jochen Kuttler überreicht dem neuen Ersten Beigeordneten Karl-Heinz Seimetz (rechts) die Ernennungsurkunde. Foto: Erich Brücker
Bürgermeister Jochen Kuttler überreicht dem neuen Ersten Beigeordneten Karl-Heinz Seimetz (rechts) die Ernennungsurkunde. Foto: Erich Brücker FOTO: Erich Brücker
Wadern. Am heutigen Mittwoch, 1. Februar, wird Karl-Heinz Seimetz sein Amt als Erster Beigeordneter antreten. Zuvor dankte Bürgermeister Kuttler seinem Vorgänger Christoph Trampert. Erich Brücker

Die Stadt Wadern hat ab 1. Februar einen neuen Ersten Beigeordneten, nachdem der bisherige Amtsinhaber Christoph Trampert (SPD) aus gesundheitlichen Gründen zum 31. Januar vom Amt zurückgetreten ist. In der Stadtratssitzung wurde Karl-Heinz Seimetz (SPD) auf Vorschlag des Fraktionsvorsitzenden Gerd Schillo in geheimer Wahl mit 18 Ja-Stimmen bei 14 Enthaltungen in das Amt gewählt. Die Fraktionen von CDU, Pro Hochwald und Freie Wähler hatten auf einen eigenen Wahlvorschlag verzichtet.


Nach der Wahlhandlung vereidigte Bürgermeister Jochen Kuttler den 66-jährigen Rechtsanwalt und überreichte ihm die Ernennungsurkunde. Seimetz ist seit 1999 im Ortsrat von Lockweiler und seit 2001 im Stadtrat kommunalpolitisch aktiv. Der neue Beigeordnete dankte seinen Wählern für das ausgesprochene Vertrauen, bot sowohl Bürgermeister Kuttler, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung als auch allen anderen Mandatsträgern und Ortsvorstehern eine faire und harmonische Zusammenarbeit an. Zuvor dankte der Bürgermeister dem aus dem Amt scheidenden Christoph Trampert für seine Tätigkeit als sein Vertreter, die er in seiner ihm eigenen humorvollen Art mit der notwendigen Erfahrung, Zuverlässigkeit und Neutralität bestens erledigt habe. Diesen dankenden und lobenden Worten für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit schlossen sich Wolfgang Maring (CDU), Bernd Theobald (Pro Hochwald) und Manfred Paulus (Freie Wähler) uneingeschränkt an. Trampert bleibt weiterhin im Stadtrat. Das Amt des Ortsvorstehers von Steinberg wird er ebenfalls bis Ende der Legislaturperiode ausüben.

Begonnen hatte die Stadtratssitzung mit einer Gedenkminute für den vor acht Tagen verstorbenen Horst Reichrath (CDU, 80), der von 1974 bis 2004 Mitglied des Gemeinderates/Stadtrates Wadern war. Reichrath hatte von 1998 bis zu seinem Ausscheiden das Amt des Beigeordneten der Stadt Wadern sowie von 1980 bis 1989 und von 1998 bis 2004 die Funktion des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat inne.



Bürgermeister Jochen Kuttler würdigte die 30 Jahre dauernden kommunalpolitischen Tätigkeiten des Christdemokraten, der an verantwortlicher Stelle das kommunale Geschehen in der Hochwaldstadt maßgeblich mitgeprägt und sich stets für die Belange der Bürger eingesetzt hatte. Für seine Verdienste wurde ihm 2004 die Freiherr-vom-Stein-Medaille verliehen.

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Weitere Themen Außerdem auf der Tagesordnung: Neubenennung von Mitgliedern für Ausschüsse, Änderung der Geschäftsordnung für den Stadtrat sowie Angelegenheiten des Abwasserwerkes der Stadt. So wurde die Festsetzung des Wirtschaftsplanes, die Fortschreibung der Finanzplanung und Stellenübersicht einstimmig nach Vorlage verabschiedet.