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Jugendfeuerwehr Steinberg besteht seit 30 Jahren

Steinberg : Sportlicher Wettkampf zum runden Geburtstag

Mit einem Wettbewerb der Jugendfeuerwehren aus der Stadt Wadern hat der Löschbezirk Steinberg mit Löschbezirksführer Raimund Klauck an der Spitze das 30-jährige Bestehen seiner Nachwuchsabteilung gefeiert.

Bei diesem vom Jugendwart Thomas Johann initiierten Kräftemessen, bestehend aus sieben sportlichen und feuerwehrtechnischen Aufgaben, waren Schnelligkeit, Geschick und auch Können gefragt. Auf diesem Parcours, der rund um den Hochwaldort zu Fuß zu absolvieren war und dabei auch etwas körperliche Kondition abverlangte, musste von den Jungen und Mädchen eine Saugleitung gekuppelt werden. Leinenzielwerfen und Kistenlauf waren weitere Aufgaben, dazu sollte ein Tischtennisball schnellstens durch einen Wasserschlauch befördert werden. Besonders lustig waren die Wasserspiele: Zum einen mussten die Kinder und Jugendlichen mit einem Schwamm möglichst viel von der Flüssigkeit über ein Hindernis in einen Behälter bringen. Eine weitere Disziplin: Wasser in einer Schüssel auf einer Trage befördern, sodass nichts verschüttet wird. Letztendlich mussten auch die Betreuer ran, um einen Tennisball über einen Haltegurt ins Ziel zu bringen. Den jungen Floriansjüngern bereitete es sichtlich viel Spaß, ihre Ausbilder bei dem nicht einfachen Spiel zu sehen.

Nachdem alle mit viel Spaß und Eifer das Ziel erreicht hatten, stellte Johann fest, dass der Heimvorteil den Ausschlag gegeben hatte. Jubeln durften nämlich die Nachwuchswehrleute vom Jubiläumslöschbezirk. In Zusammenarbeit mit der nachbarlichen Nachwuchsabteilung des Löschbezirks Morscholz hatten sie den Parcours am schnellsten und mit den wenigsten Fehlern absolviert. Die nächsten Plätze belegten die Löschbezirke Wadrill, Steinberg, Büschfeld 1, Lockweiler-Krettnich, Büschfeld 2 und Nunkirchen.

Lohn der Mühen waren ein Pokal sowie eine Ehrenurkunde für die siegreichen Kids. Stadt-Jugendfeuerwehrwart Maik Grundhöfer dankte den jungen Teilnehmern für einen fairen Wettbewerb, nannte die kurzfristig zusammengestellte Kombination aus den Löschbezirken Steinberg und Morscholz einen würdigen Sieger.

Im weiteren Verlauf des Jubiläums erfolgte noch eine Ehrung durch die Saarländische Jugendfeuerwehr. Jugendfeuerwehrwart Grundhöfer würdigte den Weitblick von Alfons Gimmler, der als damaliger Löschbezirksführer 1989 diese Jugendorganisation im Ort aufgebaut und gegründet hatte. Elf von heute zwanzig Feuerwehrleuten kommen aus der Jugendabteilung, einige sind sogar aus der damals neu gegründeten Jugendwehr immer noch dabei.

Jugendfeuerwehrwart Maik Grundhöfer (M.) überreicht an den früheren Steinberger Löschbezirksführer Alfons Gimmler (2. v.r.) die Ehrennadel in Silber mit Ehrenurkunde im Beisein von (v.l.) Löschbezirksführer Raimund Klauck, Stadtwehrführer Markus Linnig und Jugendwart Thomas Johann. Foto: eb

Grundhöfer überreichte in Anerkennung der Förderung der Nachwuchsarbeit an Gimmler die Ehrenurkunde und Ehrennadel in Silber der Saar-Jugendfeuerwehren. Weitere Grußworte und Gratulationen wurden ebenfalls ausgesprochen. Das eine oder andere Kuvert ging an die Adresse der Jubiläumsabteilung. Stadtwehrführer Markus Linnig zeigte sich dankbar, dass in allen Löschbezirken der Hochwaldstadt eine Jugendwehr etabliert ist. „Diese ehrenamtliche Arbeit der Betreuer kann man nicht hoch genug bewerten“, sagte Linnig. In diese Kerbe schlugen auch die übrigen Gratulanten. Manfred Paulus, Stadtbeigeordneter, erkannte ebenfalls die notwendige Nachwuchsarbeit an, mit der den zukünftigen Feuerwehrmännern und –frauen das Rüstzeug für die Arbeit im Dienst am Nächsten vermittelt wird. „Unser Ort ist auf eine gut funktionierende Feuerwehr angewiesen, von daher danke ich allen, die sich um die Jugendarbeit kümmern und damit den Fortbestand ermöglichen“, lobte auch Ortsvorsteher Michael Dewald das Engagement der Wehrleute.