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„Jeder soll mitreden können“

Wadern. In Wadern soll jeder mithelfen können, die Stadt weiter voran zu bringen. Das ist laut Bürgermeister Kuttler das Ziel der offenen Diskussionsrunden. Die Auftaktveranstaltung ist morgen um 19 Uhr im Oettinger Schlösschen. mst

"Jeder, der sich für die Stadt Wadern interessiert, soll hier mitreden können ", sagt Waderns Bürgermeister Jochen Kuttler - "und das ohne Tabus, ohne Einschränkung". Der Verwaltungschef plant offene Diskussionsrunden mit dem Ziel, die Stadt voran zu bringen. Termin für die Auftaktveranstaltung: Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, im Oettinger Schlösschen. Dann geht es um das Thema Gewerbe, Handel, Handwerk, Dienstleistung und freie Berufe. Die Stadt Wadern hat nach seinen Worten ein unabdingbares Interesse daran, dass sich dieser Sektor weiterentwickelt. Doch es tun sich laut Kuttler jede Menge Fragen auf: "In welche Richtung soll sie sich genau entwickeln? Wie die Stadt effektiv und effizient vermarkten? Wer muss dabei welche Aufgaben übernehmen? Wo hakt es? Was machen wir richtig gut? Wo können wir von anderen lernen? Welche Strukturen brauchen wir, um zukunftssicher aufgestellt zu sein?

Solche Fragen - und diese Liste ist keineswegs abschließend - will er mit Gewerbetreibenden, Dienstleistern, Freiberuflern oder Handwerker diskutieren. "Dabei soll alles auf den Tisch, was der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Stadt Wadern weiterhilft - auch die Punkte, die vermeintlich schieflaufen."

Gelobt werden dürfe natürlich auch, ergänzt er. Die freie und ungebundene Diskussion wird nach seinen Worten die kommenden Monaten weiter begleiten. "Bis zu den Sommerferien werden wir noch einige weitere Gesprächsrunden anbieten."

Als Beispiele nennt er die Situation der Sportvereine oder die Probleme der Vereine, die sich Kultur und Muse verschrieben haben. "Wir werden uns bemühen, Lösungswege aufzuzeigen, wie eine Vereinskultur den veränderten Bedingungen unserer Zeit angepast werden kann." Auch die Anliegen von Senioren, Jugendlichen oder Menschen mit Behinderung sollen ins Blickfeld gerückt werden. "Die Sensibilisierung für die Bedürfnisse der jeweils Betroffenen ist uns dabei genauso ein Anliegen wie die dauerhafte Beteiligung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen am politischen Leben dieser Stadt", sagt Kuttler.