Höhenretter retten bei Bardenbach vier Jugendliche und einen Hund

Bardenbach : Nero und seine Begleiter saßen im Steilhang fest

Höhenretter befreiten bei Bardenbach vier Jugendliche und einen Hund aus misslicher Lage.

Erfolgreicher Einsatz der Feuerwehr und ihrer Spezialeinheit Höhenretter am Bardenbacher Fels: Am Sonntagabend konnten vier Jugendliche und ein großer Hund aus dem Steilhang wohlbehalten und unverletzt gerettet werden. Das Unheil nahm seinen Lauf, als Nero, ein knapp vier Jahre alter Leonberger, während eines Waldspaziergangs hinter einem Reh herstürmte und die Böschung hinab preschte. Die vier Jugendlichen rannten hinterher, um den Hund wieder einzufangen. Der befand sich schließlich 15 Meter tiefer und gut 20 Meter über dem vorbeiführenden Wanderweg. Sowohl für den Hund als auch für die vier jungen Leute ging es nicht mehr vorwärts und nicht mehr rückwärts.

Geistesgegenwärtig alarmierten zwei Begleiterinnen des im Steilhang festhängenden Quartetts die Feuerwehr. Binnen kurzer Zeit waren rund 60 Kräfte aus Bardenbach, Wadern, Losheim und Wadrill sowie die Höhenretter des Landkreises aus Weiskirchen vor Ort.

Feuerwehr und Hoehenertter im Einsatz: Vier Jugendliche und ein grosser Hund mussten aus dem Bradenbacher Fels gerettet werden. Foto: Rolf Ruppenthal/ 22. Juli 2018. Foto: Ruppenthal
Feuerwehr und Hoehenertter im Einsatz: Vier Jugendliche und ein grosser Hund mussten aus dem Bradenbacher Fels gerettet werden. Foto: Rolf Ruppenthal/ 22. Juli 2018. Foto: Ruppenthal
Feuerwehr und Hoehenertter im Einsatz: Vier Jugendliche und ein grosser Hund mussten aus dem Bradenbacher Fels gerettet werden. Foto: Rolf Ruppenthal/ 22. Juli 2018. Foto: Ruppenthal

Danach lief der Rettungseinsatz ab wie am Schnürchen. Die Spezialkräfte der Feuerwehr für die Rettung aus Höhen und Tiefen kämpften sich zu den vier Personen vor, sicherten sie und hievten sie nacheinander die gut 15 Meter nach oben. Danach ging es an die Rettung des Hundes, für den die Helfer sich einen anderen Weg wählten. Der noch junge Vierbeiner, immerhin 60 Kilo schwer, spielte geduldig mit und ließ sich ohne zu Murren von zwei Höhenrettern in einen Transportsack einpacken. Alle drei wurden dann mit Unterstützung der Bodenkräfte und von Seilen gesichert behutsam nach unten auf den Wanderweg geschafft. Danach gab es spontanen Applaus von den wartenden Freunden und Verwandten. Auf sicheren Grund angekommen, nahm Nero erst einmal einen tüchtigen Schluck Wasser zu sich, um sich dann auf seine Art schwanzwedelnd und mit dem ein oder anderen Nasenstupser bei jedem einzelnen der Einsatzkräfte zu bedanken. Auch Einsatzleiter Jens Balzer, der stellvertretende Stadtwehrführer von Wadern, zeigte sich ebenso wie Kreisbrandinspekteur Siegbert Bauer und der Losheimer Wehrführer Andreas Brausch mit dem problemlosen Ablauf des keineswegs ungefährlichen Rettungseinsatzes sehr zufrieden. „Die Jungs haben mal wieder hervorragend gearbeitet,“ lobte Balzer. Neben den Feuerwehren waren auch DRK-Rettungsdienst und Notarzt im Einsatz.

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