Futsal-Regionalmeisterschaft am Sonntag in Wadern

Futsal : Futsal: Die Warriors Saar blasen zur Titeljagd

Gelingt dem Futsal-Club Warriors Saar erneut der große Coup? Sechs Teams aus den Landverbänden Südwest, Rheinland und dem Saarland spielen an diesem Sonntag von 12 bis 19 Uhr in der Waderner Herbert-Klein-Halle um den Futsal-Regionaltitel.

In der Gruppe A mischen die in Lebach beheimateten Warriors Saar, der FC Urbar und die TSG Bretzenheim mit. Gruppe B ist mit dem SV Auersmacher, TuS Kirchberg und dem SC Idar-Oberstein besetzt. Der Sieger des Turniers ist Futsal-Regionalmeister und wird den Regionalverband „Südwest“ im Viertelfinale des DFB-Futsal-Cups 2019 vertreten. Der Zweite darf über ein Qualifikationsspiel ebenfalls noch auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen.

„Vergangenes Jahr waren wir im Viertelfinale – und da wollen wir wieder hin“, gibt Thorsten Schütte, Vorsitzender und Spieler der Warriors Saar in Personalunion, als Ziel aus. Für sein Team kicken unter anderem auch Ex-Bundesligaspieler Philipp Wollscheid aus Morscholz sowie die Primstaler Marc Pesch, Pascal Limke und Patrick Backes, die allesamt im Vorjahr schon dabei waren. Verstärkt haben sich die Warriors mit den Dieffler Oberliga-Kickern Fabian Poß, Chris Haase und Thomas Hofer.

Der Titelgewinn ist realistisch, doch Schütte weiß auch, dass die Warriors auf starke Konkurrenz treffen werden. Oberligist SC Idar-Oberstein hat extra seinen Start auf dem grünen Rasen gegen die TuS Koblenz verlegen müssen, weil Futsal vom Verband präferiert wird. „Und ich bin selbst gespannt, mit welcher Mannschaft der Hallenmasters-Gewinner SV Auersmacher antreten wird“, rätselt Schütte. Stephan Alt, Referent für Freizeit- und Breitensport beim Saarländischen Fußball-Verband (SFV), tippt, dass der SVA nur eine Reserve nach Wadern entsenden wird.

Für Diskussionen sorgte im Vorfeld die Terminierung des Turniers. Das geballte Hallenwochenende mit Frauen-Masters, Jugend-Landesmeisterschaft plus Futsal-Regionalmeisterschaft sieht auch Alt als Problem an. „Das ist unglücklich, aber was soll man machen, wenn in der Fastnachtszeit die Sporthallen belegt sind?“, fragt sich der für Futsal zuständige SFV-Funktionär. Von einem großen Zuschauerandrang geht er in Wadern eh nicht aus. „Zum Futsal gehen in aller Regel nur die, die irgendwie eine Verbindung zu den Mannschaften haben“, meint Alt.

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