Fußball-Verbandsliga SG Wadrill-Sitzerath: Eine Trennung, die weh tut

Wadrill-Sitzerath · Nach der Entlassung von Patrick Nickels bei Fußball-Verbandsligist SG Wadrill-Sitzerath will der Ex-Spielertrainer von einer einvernehmlichen Trennung nichts wissen. Nachfolger wird sein Vorgänger.

 Patrick Nickels kam im Sommer 2020 zur SG, nun muss er gehen.

Patrick Nickels kam im Sommer 2020 zur SG, nun muss er gehen.

Foto: eb

„Nein, auf gar keinen Fall“, antwortet Patrick Nickels auf die Frage, ob die Trennung von ihm und Fußball-Verbandsligist SG Wadrill-Sitzerath einvernehmlich war. „Sie haben mich einbestellt und mir mitgeteilt, dass ich entlassen sei. Auf meine Frage, was man mir vorwirft, kamen für mich von Vereinsseite keine klaren Argumente“, sagt der geschasste und stinksaure Spielertrainer. Man habe ihm gesagt, dass die Mannschaft einen neuen Impuls brauche und er nicht der richtige Mann dafür sei. „Dabei wussten alle schon vor der Runde, dass es schwer werden würde. Es war klar, dass es nur um den Ligaverbleib gehen kann. Wir haben einen extrem engen Kader für die Verbandsliga, hatten die ganze Vorrunde mit Verletzungspech zu kämpfen und stehen dennoch über dem Strich. Da frage ich mich, woher die das Gefühl nehmen, es bräuchte einen neuen Impuls?“, sagt Nickels – noch immer erbost über seinen Rausschmiss. Er war seit Sommer 2020 bei der SG im Amt.