Frauenfußball: Hallenturnier der SG Morscholz-Steinberg

Frauenfußball : In Wadern gibt’s die meisten Punkte

An diesem Samstag steigt das Frauenfußball-Turnier der SG Morscholz-Steinberg. Es ist das am besten besetzte Turnier der gesamten Masters-Qualifikationsserie.

Das wird ein heißes Rennen um wichtige Masters-Punkte! Die SG Morscholz-Steinberg ist an diesem Samstag Ausrichter des am besten besetzten Qualifikations-Turniers zum Volksbanken-Frauen-Masters. Beim „AOK-Ladies-Cup“ in der Waderner Herbert-Klein-Halle werden 42 Masters-Punkte vergeben – die meisten der Serie.

„Wir haben ein hochklassiges Teilnehmerfeld“, freut sich Organisator Andreas Weingarten. Mit Titelverteidiger TuS Issel, Masters-Titelverteidiger 1. FC Riegelsberg, dem SC Siegelbach und der SG Andernach kommen gleich vier Regionalligisten nach Wadern. „Sie zählen natürlich zu den Topfavoriten auf den Sieg“, sagt Weingarten. „Besonders Andernach sehe ich als ganz heißes Eisen.“

Die erstmals teilnehmende SG stieg vergangene Saison aus der 2. Liga ab – und möchte dorthin direkt wieder zurückkehren. Als Herbstmeister der Regionalliga ist der Club bei diesem Vorhaben derzeit auf Kurs. Der Sieger des SG-Turniers kann sich aber nicht nur über viele Wertungspunkte, sondern auch über ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro freuen.

Bei so vielen hochklassig spielenden Teams im Teilnehmerfeld bleibt den „Lokalmatadorinnen“ aus dem Landkreis Merzig-Wadern nur die Außenseiterrolle. Am ehesten könnte von diesen noch der ehemalige Zweitligist SV Bardenbach den Sprung aufs Siegertreppchen schaffen.

Nachdem der SV einige Jahre kein Frauen-Team mehr hatte, startete der Club 2016 einen Neuaufbau. Und der läuft mehr als erfolgreich. Nach der Meisterschaft in der Bezirksliga Nord in der vergangenen Saison steht das Team von Trainer Dennis Heinz nun auch in der Landesliga ganz oben. Bei zehn Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten SV Spiesen kann Bardenbach eigentlich schon für die Verbandsliga planen. Der Tabellenzweite SV Dirmingen II (sechs Punkte weniger als Bardenbach) ist nämlich nicht aufstiegsberechtigt, da bereits die erste Mannschaft des Vereins in der Verbandsliga spielt.

Neben Bardenbach sind aus dem Kreis Merzig-Wadern zudem noch der SV Wahlen-Niederlosheim (ebenfalls Landesliga) sowie der FC Beckingen aus der Bezirksklasse mit am Start.

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