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Jugendfeuerwehr: Feuerwehr-Nachwuchs im Jubiläumsjahr gut aufgestellt

Jugendfeuerwehr : Feuerwehr-Nachwuchs im Jubiläumsjahr gut aufgestellt

Von Erich Brücker

Der Löschbezirk Noswendel der Freiwilligen Feuerwehr Wadern feiert an diesem Samstag, 19. Mai, im Freizeitzentrum am Pavillon in der Dorfmitte das 50-jährige Bestehen seiner Jugendwehr. Hierzu ist die Dorfbevölkerung ab 11 Uhr eingeladen und kann sich ein Bild über die Arbeit des Nachwuchses machen. In diesem Rahmen wird der Feuerwehr-Stadtpokal der Jugendwehren der Löschbezirke der Stadt Wadern ausgerichtet. Dem Nachwuchs werden einige Geschicklichkeitsübungen abverlangt, ebenso wie feuerwehrtechnische Fähigkeiten. Die besten Teams werden um 17 Uhr bei der Siegerehrung ausgezeichnet.

Die Jugendwehr Noswendel wurde 1968 ins Leben gerufen, zählte damals zu den ersten Nachwuchsorganisationen im Saarland. Gegründet wurde sie von den Feuerwehrmännern Hans Leidinger, der sich später im Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Noswendel engagierte, und Walter Lorig, der heute zur Altersabteilung zählt und mit Hans Ott Pate des jetzigen Feuerwehrfahrzeuges TSFW Logistik ist. Für Lorig war die Nachwuchsarbeit stets eine Herzensangelegenheit. Er übte von 1978 bis 1995 das Amt des Stadtjugendwartes innerhalb der städtischen Wehr aus. Mit den Hauptfeuerwehrmännern Alfred Köhl und Harald Glauben sind zwei Wehrmänner des Gründungsjahres aktiv im Dienst.

Im Jubiläumsjahr gehören vier Mädchen und neun Jungen im Alter von acht bis 15 Jahren zur Jugendwehr. Jugendwarte sind Kevin Finkler und Thomas Forster, die dem Nachwuchs das feuerwehrtechnische Rüstzeug vermitteln. Alljährlich wird zudem ein 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag im Gerätehaus absolviert. Neben der Feuerwehrausbildung sind die Jungen und Mädchen mit viel Eifer auch bei den etlichen Freizeitmaßnahmen, wie Schlittschuhlaufen, Zeltlager oder Ausflügen bei der Sache. Zum Weihnachtsfest werden Plätzchen gebacken.

Tatkräftig unterstützt werden sie von den 29 aktiven Feuerwehrkameraden, den neuen Männern der Altersabteilung sowie von Löschbezirksführer Werner Ludwig, dessen drei Kinder, wie könnte es anders sein, ebenfalls in der Nachwuchsorganisation erste Feuerwehrschritte erlernen.