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Ferienerlebnistage der Pfarreiengemeinschaft Wadern wurden ein Erfolg

Ferienfreizeit in Wadern feiert Geburtstag : Corona-Bedingungen trübten Spaß auf der Ferienfreizeit nicht

Zehnjähriges Jubiläum feiern die Ferienerlebnistage, die die Pfarreiengemeinschaft Wadern mit der Fachkonferenz Jugend des Dekanates Losheim-Wadern und der Jugendkirche MIA in der ersten Ferienwoche ausrichtete.

„Diese Tage mussten im Hinblick auf die Corona-Pandemie unter den vorgegebenen Abstands- und Hygieneregeln organisiert werden“, sagt Gemeindereferentin Tanja Buchheit-Thewes über die Aktion. „Trotzdem waren es erlebnisreiche und kurzweilige Tage, die sowohl den Kindern als auch den Betreuern viel Spaß bereitet haben“, beschreibt sie die Freizeit, die so anders war als ihre Vorgängerinnen war und dennoch zu einer gelungenen Sache wurde.

Besonderes Jubiläum feierte auch Marcel Ruloff aus Wahlen: Der 20-Jährige, der eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert, war erstmals als zehnjähriger Schüler dabei. Nach der Schulzeit wurde er Betreuer und zählt immer noch zu dem Team, das sich aus zehn Leuten zusammensetzt.

Wurden die neun Freizeiten bisher für eine sehr große Gruppe in der alten Schule in Michelbach organisiert, so gab es diesmal vier Gruppen – zwei mit jeweils 19 Kindern und zwei mit jeweils 18 Mädchen und Jungen. Das Alter: sieben bis zwölf Jahre. Die Gruppen besuchten getrennt von morgens acht bis nachmittags 16 Uhr unterschiedliche Orte, wo sie ihre Unternehmungen starteten. „In den kleiner gehaltenen Gruppen sind die Beziehungen der Kinder untereinander intensiver, während in einer großen Gruppe diese vielschichtiger sein können“, sagt die Gemeindereferentin.

Die Kinder aller Gruppen waren mit viel Eifer bei der Sachen. Den meisten Spaß hatten bei sie den Lamas in Rathen – zu denen ein Tagesausflug führte. „Die Wanderung mit den Lamas war am besten, wenn auch dsie hin und wieder mal spuckten“, begeistert sich Finn. Vor dem Spaziergang durften die Kids beim Füttern der Tiere helfen. Zurück von der Tour, standen im Waderner Stadtpark für die Jungen Fußballspiele an, für die Mädchen im Pfarrsaal das Basteln von Lamas. Martha imponierten unter andere Dinge, etwa die „wenn auch kurze Shoppingzeit in Trier“. Auch eine Besichtigung des Domes und eine Stadtrallye hatten die Verantwortlichen auf das .Programm gesetzt. Weitere Ziele für die Kinder waren Noswendel am See und das Musikerheim. Eine Wanderung über den Himmels Gääs Paad war Ehrensache, anschließend wurden dieFüße im Wassertretbecken erfrischt. Austoben auf dem Spielplatz und dem Volleyballfeld war angesagt.

Einen weiteren Tag verbrachten die Kinder in Michelbach. Auf dem Rasensportplatz und im Clubheim warteten viele Spiel- und Bastelangebote auf sie. Dazu gab es eine Dorfrallye. Ziel eines weiteren Ausflugs war der Forsthof in Nunkirchen. Mit Waldpädagogin Silke Reinig und einem Jäger ging es in den Wald. Dort lernten die Kids die unterschiedlichen Baumarten und deren Blättern kennen, dazu Waldfrüchte wie Pilze, Buchecker oder Eicheln. Mit herum liegendem Reisig und Ästen bauten sie ein Waldsofa. Zurück im Ort zurück, wartete das Ehepaar Drehmann mit einer interessanten Führung durch die Nunkircher Kirche.

„Die ehrenamtliche Arbeit aller Betreuer für diese Ferienfreizeit hat sich wieder Mal gelohnt“, zieht Tanja Buchheit-Thewes Bilanz. Die Jungen und Mädchen waren nach ihren Worten „stets willig und stressfrei“. Aufgrund der Umstände sei es eine besondere Freizeit gewesen. „Nicht mal ein Pflaster musste aufgrund einer Verletzung geklebt werden“, verrät die Gemeindereferentin.

Viel Freude bereitete die Wanderung mit den Lamas. Foto: eb

Beim Abschlusstreffen der Betreuer hätten diese schwören müssen, auch nach der zehnten Freizeit nicht die Hände in den Schoß zu legen, sondern weiterzumachen.