Faszinierende Tage in Nepal

Merzig-Wadern. Von ihrem ersten Ziel Hongkong aus gestartet, erreichte die Reisegruppe nach einem Zwischenstopp in Bangla-Desh Kathmandu, die Haupstadt Nepals. Der Tag begann mit einem Spaziergang durch die mittelalterliche Altstadt Kathmandus, auf 1350 Metern Höhe

… in Nepal. Fotos: SZ/Lang.

Merzig-Wadern. Von ihrem ersten Ziel Hongkong aus gestartet, erreichte die Reisegruppe nach einem Zwischenstopp in Bangla-Desh Kathmandu, die Haupstadt Nepals. Der Tag begann mit einem Spaziergang durch die mittelalterliche Altstadt Kathmandus, auf 1350 Metern Höhe. Zentral gelegen ist der Durbar Platz, in dessen Mitte sich die für Nepal typischen königlichen Tempel und Türme befinden, Orte wichtiger hinduistischer Zeremonien und Zeugnisse grandioser Architektur, welcher Zeit, Klima und Tauben zu schaffen machen. Von hier aus öffnen sich enge Gassen und eine Geräusch- und Geruchsvielfalt lädt zu Erkundungstouren durch das Viertel ein. "Wir sahen den Tempel der Kindgöttin Kumari, den alten Königspalast und weitere eindrucksvolle Tempel", erzählt Lang. Anschließend ging die Reise weiter nach Swayambhunath, wo die Gruppe von der 2500 Jahre alten Stupa, einem Denkmal für Buddha und den Dharma, den Panoramablick über das Kathmandu-Tal genoss. Nächster Stopp war der Pashupatinath-Tempel mit den Verbrennungsplätzen am Ufer des Bagmati-Flusses und schließlich die Bodnath-Stupa, eine der ältesten buddhistischen Heiligtümer des Landes mit zahlreichen Klöstern, heute fest in der Hand der Exiltibeter. Der Abend klang bei einem Abendessen in einem landestypischen Restaurant aus, welches von nepalesischer Musik und Tanzdarbietungen begleitet wurde.Der darauf folgende Tag begann mit einem einstündigen Rundflug über den Himalaya. "Vom Flugzeug aus bot sich uns ein unvergesslicher Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Himalaya mit dem Mount Everest", erinnert sich Lang. Außerdem standen für diesen Tag noch die beiden Königsstädte Patan und Bhaktapur auf dem Programm. "Patan - diese Stadt, fast ein Vorort Kathmandus, scheint so weit von der Gegenwart entfernt, dass man sie ein lebendes Museum nennen kann, ihre Baudenkmäler zählen zu den schönsten und besterhaltendsten in ganz Nepal", erzählt Lang, "in Bhaktapur ist die Atmosphäre noch mehr vom Mittelalter geprägt." Die Gruppe zeigte sich beeindruckt vom Löwentor in der Altstadt, vom Palast der 55 Fenster und vom Anblick des Nyatapola-Tempels, allesamt Bauwerke aus dem 15. Jahrhundert. "Nachdem der nepalesische König Gyanendra Shah Ende April 2006 seine Macht endgültig abgegeben hat, nehmen die ernsthaften Bestrebungen der politischen Parteien und der Maoisten nach einem demokratischen Nepal langsam Form an. Die Stimmung im Land ist erwartungsfroh und positiv", beschreibt Lang den Zeitgeist des Landes. Auf den Besuch Kathmandus folgte die Überfahrt nach Tibet, die von den schillerndsten Eindrücken und Begegnungen geprägt ist. Diese schildert Lang in den folgenden Teilen seines Reisetagebuchs. < Wird fortgesetzt.