Erweiterung Infrastruktur am Noswendeler See

Noswendel : Rad und Seele auftanken am See

Das Naherholungs- und Freizeitzentrum Noswendel erhielt ein neues WC, eine Fotovoltaikanlage und eine E-Bike-Ladestation.

Ein renoviertes Toilettenhäuschen, eine neue Fotovoltaikanlage und eine E-Bike-Ladestation stehen mit dem Start in den Sommer am Noswendeler Sees bereit. Bei einem Umtrunk wurden die neuen Einrichtungen in dem Waderner Stadtteil eingeweiht. Hierzu hatten Bürgermeister Jochen Kuttler, Ortsvorsteher Rudolf Hero und der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins (HVV), Rolf Weiler, die Bevölkerung eingeladen. „Gemeinsam macht stark“, nannte Bürgermeister Kuttler die Erweiterung der Infrastruktur, die in Zusammenarbeit der Stadt Wadern mit dem Ortsrat Noswendel und dem HVV zustande gekommen war.

„Es ist gut angelegtes Geld, das nunmehr nicht nur den Wanderern, sondern auch den Radfahrern zugutekommt“, sagte der Verwaltungschef, schließlich sei der Noswendeler See ein Kleinod für die Naherholung. Die guten Besucherzahlen seien Beweis dafür, dass der See von Naturliebhabern angenommen werde. Sein Dank galt den Machern vom HVV, die das Umfeld des Sees in hervorragender Art und Weise ausgebaut haben.

„Das 1980 erbaute WC-Gebäude entsprach nicht mehr den Anforderungen des wachsenden Tourismus am See, von daher musste Geld in die Hand genommen werden“, sagte HVV-Vorsitzender Weiler. Rund 60 000 Euro habe die Sanierung und Erweiterung gekostet, die aber zu 100 Prozent durch das Innenministerium gefördert wurde. Ortsvorsteher Hero hob die Arbeit des HVV hervor. Neu entstanden sind 45 Quadratmeter neue Herren- und Damentoiletten sowie ein Behinderten-WC.

Christian Koch, Geschäftsführer der KLE Energie GmbH, stellte die neue Fotovoltaikanlage vor, die rund 20 000 Euro gekostet habe. Betreiber der 62 Module sind die Stadtwerke Wadern. „Mit der Leistung von knapp 15 KiloWatt peak (kWp) können fünf Haushalte bei 3500 Kilowattstunden pro Haushalt versorgt oder 84 000 Kilometer mit einem Elektro-Auto im Jahr zurückgelegt werden“, sagte Klein.

Die E-Bike-Ladestation, ebenfalls errichtet von der KLE Energie GmbH, wurde mit der gleichen Station am Rathaus gefördert. Beide kosten zusammen 70 000 Euro, die mit 80 Prozent vom Wirtschaftsministerium gefördert wurden. Zwölf Räder finden dort Platz, elf Schließfächer sind für die Aufladung der Akkus vorgesehen, bieten Stauraum für Helme und Wertsachen sowie eine Steckdose mit 230 Volt für die Aufladung von Handys.

Die Stadt Wadern, sagte der Bürgermeister, werde mit der Saarschleifenland-Touristik das Stadtgebiet mit der Erschließung neuer Wege touristisch per Rad erlebbar machen.

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