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verein 2
Erinnerung an die Anfänge des Bergbaus

Büschfeld. () Karl-Strohm, Vorsitzender des Berg- und Hüttenarbeitervereins St. Barbara, erinnerte an die Anfänge des Bergbaus, als die Hochwälder mit Nagelschuhen und einem Rucksack Richtung Saargruben marschierten. Dort arbeiteten sie eine Woche lang , wohnten in den Schlafhäusern und kehrten zum Wochenende erst wieder heim. „Es war kein leichtes Los, weder für die Knappen noch für ihre Ehefrauen und Kinder, die daheim mit der Arbeit im Haus, dem Vieh und auf den Feldern oftmals überfordert waren“, sagte der Vorsitzende.

() Karl-Strohm, Vorsitzender des Berg- und Hüttenarbeitervereins St. Barbara, erinnerte an die Anfänge des Bergbaus, als die Hochwälder mit Nagelschuhen und einem Rucksack Richtung Saargruben marschierten. Dort arbeiteten sie eine Woche lang , wohnten in den Schlafhäusern und kehrten zum Wochenende erst wieder heim. „Es war kein leichtes Los, weder für die Knappen noch für ihre Ehefrauen und Kinder, die daheim mit der Arbeit im Haus, dem Vieh und auf den Feldern oftmals überfordert waren“, sagte der Vorsitzende.


Besserung gab es erst, als die Bahnlinie vom Hochwald durch das Primstal Richtung Kohlenrevier gebaut worden war. Damit stieg auch die Anzahl der Knappen, und in Büschfeld wurde ein eigener Bergmannsverein gegründet. Seine Ziele: den Bergmannsstand pflegen sowie die Angehörigen verstorbener Knappen aus der Sterbekasse unterstützen. Später wurden auch die Arbeiter der Eisenhütten in den Verein aufgenommen. 14 Vorsitzende leiteten bislang die sozialen und kulturellen Geschicke des Vereins. Helmut Krämer tat dies 17 Jahre lang, ist heute Ehrenvorsitzender. Strohm dankte mit einem Glück Auf allen Mitgliedern, die im Vorstand und Verein mitgewirkt hatten. Er zeigte sich erfreut darüber, dass das Jubiläum nochmals gefeiert werden konnte.

(eb)