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Ein turbulentes Jahr gut bewältigt

Ein turbulentes Jahr gut bewältigt

Den Neujahrsempfang mit Vertretern aus Kommunalpolitik, Stadt, Wirtschaft und Vereinen nutzte der Wadriller Ortsvorsteher Joachim Brücker für eine Bilanz des abgelaufenen Jahres. Sein besonderer Gruß galt den neuen ausländischen Mitbürgern und denen, die sich um deren Integration kümmern.

"Nicht nur international war 2016 ein turbulentes Jahr, auch für unsere Kulturgemeinschaft Wadrill , Gehweiler und Reidelbach hat es uns wichtige Errungenschaften und Entscheidungen gebracht", betonte Wadrills Ortsvorsteher Joachim Brücker bei seinem Neujahrsempfang. Primär nannte er den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses, das zusammen mit Grunderwerb zu einem vertretbaren Preis für die Stadt erbaut werden kann. Der Spatenstich werde schon in einigen Wochen am neuen Standort in der Seelbachstraße erfolgen. Das neue Baugebiet "Im Flürchen" wurde in trockene Tücher gebracht. Mit der Erschließung wird es wohl im Frühjahr losgehen. "Ein Ort unserer Größenordnung kann damit bauwillige Mitbürger im Ort halten", freute sich der Ortsvorsteher, zumal im Ort derzeit keine frei verkäuflichen Baugrundstücke zur Verfügung stünden.

Auf den Weg gebracht wurde auch die bereits vor 17 Jahren vom stellvertretenden Ortsvorsteher Manfred Paulus, Wedern, vorgetragene Variante eines neuen Stadtteils aus Wadrill , Gehweiler und Reidelbach. Zwischenzeitlich haben die Ortsräte dieses Thema bearbeitet, es haben Gespräche der Ortsvorsteher mit Bürgermeister Jochen Kuttler und der Verwaltung stattgefunden, eine grundsätzliche Tendenz zum neuen Stadtteil Wadrilltal besteht. "Ein endgültiger Beschluss der Ortsräte erfolgt in diesem Jahr, anlässlich der Landtagswahl im März soll zudem eine Bürgerbefragung durchgeführt werden", sagte Brücker. Auf dem Friedhof wurde im Bereich der Leichenhalle ein neues Rasengräberfeld angelegt, derweil im oberen Bereich ein neuer Fußweg zur Kriegergedächtniskapelle führt. Die Kapelle soll im neuen Jahr einen neuen Innenanstrich und neue Ausfugungen im äußeren Mauerwerk ehrenamtlich durch Mitbürger erhalten.

Lösung für die Hochwaldalm

Der Obst- und Gartenbauverein hat die Übernahme der Tennisplätze und des ehemaligen Clubheimes mit ersten Renovierungsarbeiten am Gebäude auf den Weg gebracht. Sobald das Wetter es zulässt, könne die Außenfassade saniert werden.

Hinsichtlich Neuverpachtung der Hochwaldalm stellte der Ortsvorsteher eine "zufriedenstellende Lösung" in Aussicht, wobei große Investitionen für die Infrastruktur aus finanziellen Gründen für die Stadt wohl nicht in Betracht käme. Das obligatorische Geschenk ließ er in diesem Jahr Gerhard Klein, dem Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft, zukommen.