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Wadern: Ein kleiner Pieks, der Leben retten kann

Wadern : Ein kleiner Pieks, der Leben retten kann

Rotes Kreuz in Wadern ruft zu Blutspenden auf – nächster Spendetermin ist am Freitag.

An diesem Freitag, 20. April, von 16 Uhr bis 20.30 Uhr, findet der nächste Blutspendentermin in der Herbert-Klein-Halle in Wadern statt. „Ein Menschenleben ist nicht mit Geld zu bezahlen, aber eine Blutspende kann ein ganzes Leben retten, in nur einer halben Stunde“, wirbt Paul Schmitt, der DRK-Beauftragte des Stadtverbandes Wadern, für das Blutspenden in der Hochwaldstadt, für ein Kommen. „Mit den Lebensrisiken unserer Zeit steigt der Bedarf an Blutkonserven ständig. Trotzdem braucht es nicht an Transfusionsblut, das künstlich nicht hergestellt werden kann, zu fehlen, denn jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren kann ohne Angst und Risiko Blut spenden“, sagt der erfahrene Rotkreuzler.

Das Blutspenden diene auch der eigenen Gesundheitsvorsorge, denn das Blut werde vor seiner Weitergabe an Krankenhäuser auf etwaige Krankheiten untersucht. Insbesondere fordert Schmitt die Jugend auf, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen, da nach dem Eintritt der geburtenschwachen Jahrgänge in das spendenfähige Alter leider ein Rückgang an Erstspendern zu verzeichnen sei. Außerdem scheiden nach jedem Spendentermin Mehrfachspender aufgrund gesundheitlicher Mängel und Erreichen der Altersgrenze aus. Schließlich soll ein Engpass in der Blutversorgung, der derzeit durchaus gegeben ist, vermieden werden. „Von daher werden die so genannten Lebensretter dringender denn je gesucht“, appelliert Schmitt an möglichst viele Freiwillige, sich doch in den Dienst der guten Sache zu stellen.

Erstspendern empfiehlt Schmitt, mindestens eine Stunde vor Terminende in der Stadthalle zu sein, damit sich die Rotkreuzler intensiv um diese kümmern können, denn die erste Blutspende stellt für den Spender schon eine gewisse psychische Belastung dar. Im Übrigen gilt laut DRK für alle Blutspender, vor der Spende viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Nach der Blutspende verspricht das Rote  Kreuz einen kräftigen Imbiss.