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Ehrenamtliche Helfer pflanzen Bäume im Mehrgenerationendorf Morscholz

Ehrenamtliche Initiative : Morscholzer pflanzen Bäume fürs Klima

Äpfel, Mirabellen, Zwetschgen, Birnen und Quitten tragen die ehrenamtlich eingepflanzten Bäume in Morscholz.

Um unser Klima zu retten, bedarf es nicht nur großer Initiativen, sondern auch vieler kleiner Schritte. Einen solchen kleinen Schritt hat im Mehrgenerationendorf Morscholz ein ehrenamtliches Helferteam unter der Regie von Ortsvorsteher Markus Wollscheid und dem Ortsrat mit einer Baumpflanzaktion gemacht. Es wurden über 30 neue Obstbäume gepflanzt. Bestehende Streuobstwiesen wurden teilweise ergänzt oder neu bepflanzt. Alte und neue Bäume geben jetzt ein ordentliches Bild ab.

Der Ortsvorsteher konnte für diese Anpflanzung mit dem Versicherungsmakler Hassler einen Geldgeber gewinnen. Der örtliche Naturschutzbeauftragte Dieter Konter hatte diese Initiative geleitet und mit fachlicher Kenntnis die heimischen Obstgehölze ausgesucht. Das motivierte Helferteam mit Andreas Wollscheid, Franz-Josef Görgen, Daniel Brücker, Wolfgang Lichthardt, Theo Billen, Werner Meier, Nina Brücker und Gerd Giebel pflanzte die Bäume am Nikolaustag ein. Es wurden die Apfelsorten Jakob Fischer, Alkmene, James Grieve, Rote Sternrenette, Gravensteiner, Grahams Jubiläumsapfel, Landsberger Renette und Goldpramäne, sowie Mirabellen von Nancy, Zwetsche Katinka, Hauszwetsche, Birne Gute Luise, Gellerts Butterbirne, Apfelquitte und Birnenquitte eingepflanzt.

„Zunächst wurden von Dieter Konter die Stellen mit Pflöcken markiert, wo die Pflanzlöcher ausgehoben werden sollen“, berichtete der Ortsvorsteher, und weiter: „Die Löcher wurden, wie in Morscholz üblich, durch die Mithilfe und Unterstützung von Förderern durch einen Minibagger gegraben.“ Beim Pflanzen der Bäume und dem notwendigen ersten Schnitt half auch der ausgewiesene Naturschützer Werner Graß aus Konfeld mit. Konter und Graß zeigten dem Helferteam die fachgerechte Bepflanzung, die Befestigung der Bäume, aber auch die ersten Anschnitte.

Abschließend vereinbarte man, dass im Frühjahr die Streuobstwiesen auch erstmals gepflegt werden sollten. Hierbei besteht die Möglichkeit, einen Schnittkurs anzubieten. „Abschließend gilt es allen Dank zu sagen, die dieses Projekt ermöglicht haben“, sagte Ortsvorsteher Wollscheid abschließend. Natürlich war dieser Dank mit einem Gläschen Schnaps verbunden. Er vergaß aber auch nicht, auf weitere Aktionen im Heimatort hinzuweisen, die im neuen Jahr anstehen werden. Großes Kopfnicken, was so viel bedeutet, dass er sich auf die Mithilfe seiner Mitbürger auch dann wieder verlassen kann.