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Querdenker
Die Querdenker entdeckten das „Yes-Tier“

Beim Drehen der Filme im IPAD-Raum.
Beim Drehen der Filme im IPAD-Raum. FOTO: Erwin Didas
Wadern. Spannendes rund um Nordamerika haben die Teilnehmer der Querdenker-Tage am Hochwald-Gymnasium in Wadern erfahren. Von

(red) Nach dem Starten des Films werden verschiedene Bilder eingeblendet, die das Leben der Indianer in Nordamerika zeigen. Unterlegt sind die Filmsequenzen mit Musik und zu den Bildern wird jeweils ein erklärender Kommentar gesprochen. Nacheinander werden vier Filme abgespielt, die sich mit verschiedenen Themen rund um den nordamerikanischen Subkontinent beschäftigen: der Stadt New York, dem Leben von Martin Luther King, dem Leben der nordamerikanischen Indianer sowie dem Kampf der Indianer gegen die europäischen Einwanderer. Gespannt schauen sich die Zuschauer die Filme an. Entstanden sind diese Filme im Rahmen des Projektes „Querdenkertage“ am Hochwald-Gymnasium in Wadern. Als Filmproduzenten haben sich die Viert- und Fünftklässler betätigt, die von ihren Schulen als Teilnehmer dieses Begabtenförderprojektes vorgeschlagen worden waren. Im IPAD-Raum der Schule wurden die Filme gedreht und nun im Rahmen der Abschlusspräsentation des Projektes den Eltern im Pub-
likum gezeigt.


An insgesamt acht Projekttagen bearbeiteten die neun- bis elfjährigen „Querdenker“ verschiedene Themen rund um den Subkontinent Nordamerika. So stellten die Teilnehmer bei der Präsentation gruppenweise die Länder USA, Kanada und Mexiko mit ihren Besonderheiten vor. Auch die unterschiedlichen Landschaften mit ihren klimatischen Kennzeichen und den Lebewesen, die dort jeweils zu finden sind, wurden erläutert. Zur Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents hatten die Schülerinnen und Schüler Partnerinterviews vorbereitet, die sie vortrugen. Mit plastischen Bildern veranschaulichten sie ihren Eltern einige interessante Fakten: So erfuhren die Zuhörer, dass die nordamerikanischen Mammutbäume bis zu 1000 Jahre alt werden können und mit einer Höhe von 100 Metern so hoch werden wie ein 25-stöckiges Hochhaus. Auch die Freiheitsstatue, das Wahrzeichen New Yorks, wurde thematisiert: Die Nase der Statue ist 1,35 Meter lang, der Taillenumfang beträgt elf Meter und die Statue hätte, wenn sie Schuhe tragen würde, die Schuhgröße 1200.

Etwas ganz Besonderes hatten sich die Querdenker auch noch ausgedacht: In einer Weltpremiere stellten sie ihren Eltern das Yes-Tier vor. Dieses Tier hatten sie in einem Wortsuchrätsel entdeckt und sich prompt einiges ausgedacht, was dieses Tier, das noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, auszeichnen könnte: Die Weibchen heißen Jes-sica, die Männchen Jes-e, die Tiere ernähren sich von Kat-jes und Yes-Törtchen, sind im Ja-nuar geboren, hören gerne Yes-terday von den Beatles und fahren Ja-guar. Auf einem Plakat wurde alles zusammengestellt, was man über das Yes-Tier herausgefunden hatte. Wie man sieht: „Alternative Fakten“ sind nicht nur eine Spezialität des amerikanischen Präsidenten.

Zum Abschluss konnten die Eltern die Projektmappen begutachten, die in den acht Projekttagen erstellt wurden und die alle bearbeiteten Materialien enthielten. Die betreuenden Lehrer Dr. Heike Uhlmann-Schiffler und Edwin Didas betonten, wie gut und intensiv die Zusammenarbeit in der Gruppe war und mit welcher Begeisterung die Teilnehmer bei der Sache waren. Einen Eindruck davon bekamen die Eltern bei der Präsentation der Arbeitsergebnisse. Zum Abschluss gab es noch Teilnehmer-Urkunden für alle „Querdenker“.

Querdenker bei der Arbeit.
Querdenker bei der Arbeit. FOTO: Erwin Didas
Das Yes-Tier wurde ausführlich präsentiert.
Das Yes-Tier wurde ausführlich präsentiert. FOTO: Didas