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Die Fraktionsvorsitzenden im Waderner Stadtrat zum Haushalt

Wadern : Fraktionschefs: Sanierungsstaus werden aufgelöst

Michael Dewald, kommissarischer Fraktionschef der SPD: „Bemerkenswert ist aus meiner Sicht, dass wir wenige Monate vor der Kommunalwahl diesen Haushalt über alle Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg ausgearbeitet haben.

Wir in Wadern haben uns jedoch darauf konzentriert, Probleme der Stadt anzupacken und gemeinsam zu lösen. Wir lösen den Sanierungsstau im Bereich der Straßen und öffentlichen Gebäude zumindest in großen Teilen auf und investieren erheblich in Schulen und Kindertagesstätten. Wenn wir diesen Haushalt der Jahre 2019 und 2020 abgearbeitet haben, dann steht Wadern besser da als heute.“

Wolfgang Maring, CDU-Fraktionschef: „Ich bin der Meinung, dass sich die Stadt Wadern auf einem guten Weg in die Zukunft befindet. Es wurde letztendlich ein Haushaltsentwurf gemeinsam erarbeitet und vorgestellt, der sich sehen lassen kann. Der CDU-Fraktion war es dabei besonders wichtig, dass wir in unsere Bildungseinrichtungen massiv investieren. Ganz wichtig ist es für uns, dass wir auch in die Sanierung unserer Grundschulen einsteigen. Der Bedarfsplan der Feuerwehr wird weiter abgearbeitet. Dies ist auch ein klares Bekenntnis für die Feuerwehren, da diese eine unverzichtbare Arbeit und Leistung für das Allgemeinwohl darstellen.“

Bernd Theobald, Fraktionschef von Pro-Hochwald: „Dieser Stadtrat hat in den Vorberatungen im Unterausschuss Haushalt und in den Ausschusssitzungen immer fair und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Dies ist nicht selbstverständlich und mitnichten in allen kommunalen Räten so der Fall. Es wurde immer versucht, in der Diskussion einen Kompromiss mit dem größtmöglichen, gemeinsamen Nenner zu finden, was augenscheinlich auch gelungen ist. Es wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die es uns erlauben, in unsere Infrastruktur, in Gebäude, Straßen, Brücken, Bildung, Tourismus und Wirtschaft in der Stadt Wadern zu investieren.“

Manfred Paulus von den Freien Wählern Wadern: „Gemeinsam haben wir einen ausgewogenen Doppelhaushalt aufgestellt, und in allen 14 Stadtteilen finden in den nächsten beiden Jahren Maßnahmen statt, ob an Straßen, Grundschulen oder Kindergärten. Rund 10 Millionen wird die Stadt im Doppelhaushalt investieren, das ist eine Menge Geld. Aber auch die Kreisumlage kostet die Stadt jedes Jahr auch nochmals etwa 10 Millionen Euro. Die in den vergangenen Jahren im Doppelhaus aufgebrachten Mittel für Straßensanierungen von 600 000 Euro konnten wir gemeinsam für die nächsten Jahre fast verdoppeln. Bleibt abzuwarten was der Saarlandpakt bringen wird, hoffentlich nicht auch weitere Belastungen.“