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Die Awo steht für den Sozialstaat

Die Awo steht für den Sozialstaat

Viele Programmpunkte waren für die jüngste Jahreshauptversammlung der Waderner Arbeiterwohlfahrt (Awo) zusammen gekommen. Im Hotel-Restaurant Schlossberg in Büschfeld standen Neuwahlen an, aber auch die Wahl von Delegierten und die Ehrungen verdienter und treuer Mitglieder.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes sowie Wahl von Delegierten zu Kreis- und Landeswahlen, dazu Familienabend mit Ehrung langjähriger Mitglieder - der Stadtverband der Arbeiterwohlfahrt Wadern (Awo) hatte aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens ein ordentliches Programm im Hotel-Restaurant Schlossberg in Büschfeld abzuwickeln. Die Regularien der Mitgliederversammlung konnten zügig abgewickelt werden.

Viele Aktivitäten

Der Tätigkeitsbericht des alten und neuen Vorsitzenden Bernhard Hero über die letzten Jahre war detailliert. Zehn Tagesfahrten wurden in den letzten zehn Jahren zu unterschiedlichen Zielen wie die Weihnachtsmärkte in Colmar, Deidesheim oder Bernkastel Kues durchgeführt.

Eine Schiffsfahrt auf der Saar war dabei, dazu der Besuch im Greifvogelpark sowie alljährlich Sommer- und Grillfeste. Im Juni 2013 wurde das Cafe Courage eröffnet, ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung. Der Kassenbericht von Christian Freitag gab ebenfalls zu keinen Beanstandungen Anlass. Eine Aussprache war nicht erforderlich. Unter der Versammlungsleitung von Horst Moser erfolgte die einstimme Entlastung des Vorstandes.

Ebenso harmonisch und zügig wurde der neue Vorstand, bei Wiederwahl der einzelnen Mandatsträger, wieder gewählt. Delegierte und Ersatzdelegierte wurden ebenso schnell gefunden und gewählt.

Das Unterhaltungsprogramm im neuen Jahr werde bewährt sein wie in der Vergangenheit mit Sommerfest in Nunkirchen, Veranstaltungen mit dem Cafe Courage, das im Juni 2013 gegründet wurde, sowie interessanten Vorträgen der Stiftung Demokratie Saarland. Nach einem guten Essen und musikalischer Unterhaltung erfolgte die Ehrung der langjährigen Mitglieder.

Dank für Vertrauen

Vorsitzender Bernhard Hero ehrte zusammen mit Hans Kaspar, auf dessen Initiative der Awo-Stadtverband Wadern 1976 gegründet worden war, die Mitglieder. Kasper dankte ihnen für die Treue und das Vertrauen zum Stadtverband, den Verantwortlichen für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Die Arbeiterwohlfahrt wurde 1919 von Marie Juchacz gegründet, primär für ein menschenwürdiges Dasein für sozial Schwache und Frauen, für eine Gesellschaft ohne Not.

Anspruch auf Hilfe in Not

"Awo steht für die Idee des Sozialstaates, kein Almosen für Schwache, sondern Rechtsanspruch für Hilfe in Not", klärte Kasper auf. Die Awo sei zudem ein Teil der Arbeiterbewegung. Sie bekennt sich zu den Grundsätzen des freiheitlichen und demokratischen Sozialismus, steht ein für Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Gleichheit für alle Menschen. Der Kampf um soziale Gerechtigkeit spiegelt sich in der heute aktuellen Politik wider.

Abschließend wünschte Hans Kaspar dem Awo-Stadtverband ein gutes Gedeihen im nächsten Jahrzehnt, damit ein weiteres Jubiläum gefeiert werden könne.

Zum Thema:

Auf einen Blick Ergebnisse der Neuwahlen: Vorsitzender ist weiterhin Berhard Hero, Stellvertreter und Organisator: Albert Lang, 1. Kassierer: Christian Freitag, 2. Kassierer und Schriftführer: Klaus Lillig; Beisitzer: Petra Birtel, Ruth Dussing, Doris Gillenberg, Iris Luxenburger, Johanna Michaely, Josef Moos, Petra Piroth, Monika Schonk und Monika Staudt. eb

Zum Thema:

Namen Geehrt wurden: für 40 Jahre: Brigitte Weyand, Hannelore Meyer, Heidi Klein, Edda Dittmann, Adelheid Trenz, Hiltrud Mann, Gabi Sänger, Ingrid Kaspar. Für 35 Jahre: Johanna Michaely, Gertrud Moritz, Werner Thome, Willi Lauer. Für 30 Jahre: Helmut Cavelius, Marion Zapp, Helmut Reinert. Für 25 Jahre: Petra Birtel, Josef Moos, Albert Lang, Alfons Sänger. Für 20 Jahre: Katharina Rupp, Heike Faust, Renate Huwer, Michael Klein, Ulrike Hahn. Für 15 Jahre: Helmut Kallenborn, Silke Klein, Anke Rehlinger, Thomas Rehlinger. Für 10 Jahre geehrt wurden Waldemar Neumüller, Sandra Wahl, Barbara Petry, Katja Poth, Nina Morbe, Tina Schmitt-Lehnhof, Thomas Schmidt, Daniele Schmidt, Steffen Paulick, Marianne Geibel, Doris Ehret, Kristina Dorscheid. eb