Bürgerinitiative gegründet: Der Kampf ums Krankenhaus beginnt

Bürgerinitiative gegründet : Der Kampf ums Krankenhaus beginnt

Neu gegründete Bürgerinitiative will den Standort Wadern erhalten.

Mit ihren Aktionen, die sie plant, sprach die neue Bürgerinitiative (BI) bei ihrer Gründung den rund 300 Zuhörern in der Waderner Herbert-Klein-Halle aus dem Herzen. Denn sowohl die BI als auch die Besucher schweißt eines zusammen: Das Waderner Krankenhaus muss erhalten bleiben. Das will die Trägerin, die Marienhaus GMBH nach ihrem Bekunden zum Jahresende schließen. Um das Aus zu verhindern, kündigten der frisch gewählte BI-Sprecher Bernd Schröder und sein Stellvertreter Harald Klein Prostestschreiben an Kanzleramtsminister Peter Altmaier und die stellvertretende Ministerpräsidentin Anke Rehlinger an, zudem soll es ein Gespräch mit Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer geben, ebenso wie Demos vor dem saarländischen Landtag und vieles mehr. Denn das Krankenhaus ist nach Meinung der Waderner nicht nur für die Stadt, sondern für den gesamten Hochwald dringend notwendig. Neben dem ehemaligen Waderner Bürgermeister Fredi Dewald wird sich auch Henry Selzer, der für die Grün-Alternative-Liste im Weiskirchen Gemeinderat sitzt, in dem 15-köpfigen Gremium engagieren. Nach Worten von Verwaltungschef Jochen Kuttler ist es daher wichtig, politischen Druck aufzubauen. Obwohl es nicht seine Aufgabe sei, habe er sich auf die Suche nach möglichen Nachfolgern für die Marienhaus GmBH gemacht, sagte Kuttler unter Beifall der Zuhörer. „Es ist uns egal, wer das Krankenhaus betreibt. Es muss bleiben.“ „Es gibt leider sehr wenig Player auf diesem Gebiet“, antwortete er auf die Frage von Henry Selzer. Er wollte wissen, wer in das Haus investiert.

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