| 20:19 Uhr

Futsal
Der HSV ist dann doch eine Nummer zu groß

Schmelz/Noswendel. (sem) Der in Schmelz beheimatete Futsal-Club Warriors Saar ist im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft erwartungsgemäß ausgeschieden. Der südwestdeutsche Regionalmeister zog beim hoch favorisierten deutschen Rekordmeister Hamburger SV Panthers mit 3:7 (1:3) den Kürzeren. Die Enttäuschung hielt sich bei den Saarländern aber in Grenzen: „Wir waren ziemlich positiv überrascht, dass wir so gut mithalten konnten“, erklärte „Warrior“ Jonas Caryot (19), der normalerweise für den Saarlandligisten VfL Primstal die Schuhe schnürt. „Vor allem in der ersten Halbzeit war das richtig gut von uns.“

(sem) Der in Schmelz beheimatete Futsal-Club Warriors Saar ist im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft erwartungsgemäß ausgeschieden. Der südwestdeutsche Regionalmeister zog beim hoch favorisierten deutschen Rekordmeister Hamburger SV Panthers mit 3:7 (1:3) den Kürzeren. Die Enttäuschung hielt sich bei den Saarländern aber in Grenzen: „Wir waren ziemlich positiv überrascht, dass wir so gut mithalten konnten“, erklärte „Warrior“ Jonas Caryot (19), der normalerweise für den Saarlandligisten VfL Primstal die Schuhe schnürt. „Vor allem in der ersten Halbzeit war das richtig gut von uns.“


Dabei hatte die Partie richtig schlecht für die Warriors begonnen: Die Gastgeber gingen schon nach 18 Sekunden durch Mohamed Labiadh in Führung. Wenig später erhöhte der Favorit, wieder durch Labiadh, auf 2:0. Mit einem satten Schuss ins linke Eck gelang dem derzeit vereinslosen Ex-Nationalspieler Philipp Wollscheid aber postwendend der erste Treffer für die Saarländer. Aber Hamburg schlug Sekunden vor der Pause erneut zu – zum 3:1.

Im zweiten Durchgang machte der Rekordmeister dann den Sack zu. „Da hat man gesehen, dass die drei Mal in der Woche Futsal trainieren“, fand Caryot. „Die zeigten viele einstudierte Spielzüge – und auch für jeden Einwurf und jede Ecke hatten sie mehrere Varianten.“

Doch die Warriors gaben nie auf: Pascal Limke (Primstal) und Marcel Lorig vom Verbandsligisten  FC Noswendel Wadern verkürzten auf 3:6, ehe Dennis Urdin zum 7:3-Endstand für die Hamburger traf. Damit muss das Saarland weiter auf den ersten deutschen Futsal-Meister seit 2007 warten. Damals hatte der FV Eppelborn den Titel geholt – und Deutschland auch beim Uefa-Futsal-Cup vertreten.