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Der Club-Virus lässt sie nicht los

Wadrill. Der Jugendclub Wadrill ist zum gestandenen Mannsbild herangereift. Gegründet im Herbst 1971, die Gründungsmitglieder sind mittlerweile im Rentenalter, blickt der Club an diesem Wochenende auf ein respektables Alter von 45 Jahren sowie auf eine aktive und erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit zurück. Erich Brücker

In viereinhalb Jahrzehnten ist die Heimat des Jugendclubs Wadrill (JCW) das alte Schulgebäude in der Sitzerather Straße zu einer Top-Adresse in der Jugendarbeit im Grünen Kreis geworden. Auf ein buntes Sommerfest vom heutigen Freitag, 12,. bis Sonntag, 14. August, so wie es dem Jugendclub in der Vergangenheit immer wieder gelungen ist auf die Beine zu stellen, darf sich der Hochwald freuen.



Viele blieben dem Club treu

"45 Jahre Jugendclub Wadrill steht für unzählige Gesichter, Charaktere, Typen und auch inzwischen Generationen, die diesen Verein geformt und geprägt haben und in vielen Fällen dem Club aufgrund seiner Vielfalt und Aktualität bis heute treu geblieben sind", schreibt Vorsitzender Florian Geiger in seinem Grußwort in der Festschrift zum Jubiläum.

Feste Größe im Dorfleben

Denn die meisten, die sich in diesen 45 Jahren für den JCW engagiert haben und mit ihm aufgewachsen sind, kennen das Phänomen, von einem Club-Virus nicht mehr losgelassen zu werden. Und dieses Phänomen mache es möglich, dass der JCW nun seit 45 Jahren erfolgreich Jugendarbeit betreibt, sich stets weiterentwickelt hat und zu dem geworden ist, was er heute beispielhaft darstellt. Ein Verein, der aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken ist, der Generationen verbindet und stets für Respekt und Toleranz steht. Schlicht ein Ort, an dem jeder willkommen ist, jeder seinen Spaß haben kann und besonders Jugendliche sich in außergewöhnlicher Form einsetzen.

Zahlreiche Aktivitäten

"Die Akzeptanz in der Bevölkerung und das Interesse vieler Menschen an diesem Verein sowie die Tatsache, dass sich immer wieder junge Heranwachsende finden, die sich mit vollem Einsatz und großer Freude für diesen und im Club einsetzen, macht uns stolz und gleichermaßen dankbar", betont Geiger.

Der Jugendverein hat bislang viel bewegt: Jugendfreizeiten, Konzertbesuche namhafter Bands und Liedermacher, Besichtigungsfahrten, Gruppen- und Sportstunden, Bastel- und Spieleabende angeboten, Spendenaktionen für Notstandsgebiete in aller Welt durchgeführt, unzählige Meistertitel seiner Tischtennisabteilung gesammelt und gefeiert, in Eigenleistung die alte Schule zum Jugendclub umgebaut. Nach einer Brandkatastrophe haben die Jugendlichen ihre Bleibe wiederum vollständig renoviert. Aktivpunkte des Vereins sind auch die Teilnahme an Festen und Veranstaltungen innerhalb der Dorfgemeinschaft.

Die gesamte Palette der Vereins- und Jugendarbeit aufzuzählen, würde wohl den Rahmen sprengen. "Das alles und vieles mehr war aber nur möglich, weil alle bisherigen Vorstände und Mitglieder ihre Freizeit uneigennützig für den JCW zur Verfügung gestellt haben", weiß Geiger, wem er zum Dank verpflichtet ist. Vornehmlich gilt sein Dank aber den jungen Leuten von damals, die den Jugendclub 1971 aus der Taufe gehoben haben. Sie alle werden wohl mitfeiern und anstoßen auf den Erfolg.

Zum Thema:

AUF EINEN BLICK Festprogramm 45 Jahre Jugendclub Wadrill auf dem Dorfplatz Freitag, 12. August: 20 Uhr: Neon Summer Jam Party mit Cocktail-Lounge Samstag, 13. August: 10 Uhr: Offizieller Fassanstich mit Frühschoppen; 14 Uhr: Bildersuchfahrt durch den Hochwald; 17 Uhr: Eröffnung Themenstände mit Wein- und Bierspezialitäten; 19 Uhr: Livemusik mit Clubs (Rockband) und Foolin‘ around (Rock- und Pop-Coverband) Sonntag, 14. August: 10 Uhr: Festmatinee mit Schirmherrin und Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich musikalisch begleitet von Projektchor & Sing'n Pray; 14 Uhr: Kindertanzgruppen; 15 Uhr: Kindernachmittag mit Workshops, Kaffee und Kuchen, Frozen Yogurt; 16 Uhr: Gesellschaft der Musikfreunde Wadrill ; 17 Uhr: Ziehung Tombolagewinne; 18 Uhr: Livemusik mit Der Daus (Wadriller Rock) und Buhää and the Rhabarbers (Rock und Pop-Coverband der etwas anderen Art). eb