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| 20:33 Uhr

Bogenschießen
Das Ziel knapp verfehlt

Büschfelds Bianca Speicher hat nach wie vor den Aufstieg im Visier.
Büschfelds Bianca Speicher hat nach wie vor den Aufstieg im Visier. FOTO: Bonenberger/ / B&K
Theley. Beim „Heimspiel“ in Theley wollten die Büschfelder Bogenschützen den Grundstein für den Aufstieg in die 2. Liga legen. Doch sie blieben etwas hinter den Erwartungen. Von Frank Faber

Schon etwas enttäuscht steckten die Bogenschützen der GK Burgschützen Büschfeld nach dem „Heimwettkampf“ in der Theleyer Sport- und Kulturhalle ihre Pfeile zurück in den Köcher. Der Regionalligist schaffte beim dritten von vier Saison-Wettkämpfen in sieben Duellen nur drei Siege. Damit rutschte das Team um einen Rang auf Tabellenplatz drei zurück. Mit 29:13 Punkten liegt Büschfeld jetzt zwei Zähler hinter Spitzenreiter SV Litzelstetten und punktgleich mit dem neuen Tabellenzweiten KKS Reihen.

Ein Rückschlag im Kampf um den ins Visier genommenen Aufstieg in die 2. Liga? „Noch ist alles offen“, sagt Burgschütze Arno Seiwert optimistisch. Hoffnung macht ihm vor allem der deutliche 7:1-Erfolg im direkten Duell mit Tabellenführer Litzelstetten. Dabei landeten die Büschfelder Pfeile ziemlich mittig im Zentrum der 18 Meter entfernten Scheiben. 57 der 60 möglichen Ringe schossen die drei Burgschützen bei zwei Versuchen in ihrem besten Durchgang.

Gegen die Teams aus Nürtingen und Reihen zog Büschfeld dagegen jeweils mit 4:6 den Kürzeren. Die Entscheidung um den Aufstieg in die 2. Liga Süd fällt nun am 3. Februar beim abschließenden Wettkampf in Reihen (bei Sinsheim). „Wir sind noch im Soll“, meint Bianca Speicher. Die deutsche Meisterin mit dem Feldbogen haderte in der Theleyer Halle: „Ich habe ein paar Probleme mit der Technik des Bogens.“

Im ersten Saarduell hatten die Büschfelder die SG Lisdorf knapp mit 6:4 auf Distanz gehalten. „Es war ganz eng, wir haben ein paar individuelle Fehler gemacht“, klagte der Lisdorfer Julian Zblewski. Lisdorf gelang zudem jeweils ein 5:5 gegen Zell im Wiesenthal und den Saar-Konkurrenten SG Schmelz.

Die Schmelzer hatten sich bereits vor dem Wettkampf nicht allzu große Hoffnungen gemacht. „Wegen eines Handbruchs müssen wir Martin Zajer ersetzen“, bedauerte Hans-Werner Hoffmann. Als Ersatz hatte die SG die erst 16-jährige Lara Scherer aufgeboten. „Sie hat ihre Sache richtig gut gemacht“, lobte Hoffmann. Im Derby gegen Büschfeld waren die Schmelzer beim 0:6 jedoch chancenlos. „Da brauchten wir uns von Anfang an keinen Illusionen hinzugeben“, sagt Hoffmann. Immerhin schlugen die Schmelzer aber das Trio aus Bad Nürtingen mit 6:2 und gewannen gegen Bad Saulgau mit 6:4. In der Tabelle belegen Lisdorf und Schmelz mit 8:34 Punkten die Plätze sieben und acht.