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Bogenschießen
Das Ziel knapp verfehlt

Bianca Speicher von den Burgschützen Büschfeld hat nach wie vor den Aufstieg im Visier.
Bianca Speicher von den Burgschützen Büschfeld hat nach wie vor den Aufstieg im Visier. FOTO: Bonenberger/ / B&K
Theley/Büschfeld. Mit einem erfolgreichen Auftritt beim „Heimspiel“ in Theley wollten die Büschfelder Bogenschützen den Grundstein für den Aufstieg in die 2. Liga legen. Mit drei Siegen aus sieben Wettkämpfen blieben sie aber etwas hinter ihren Erwartungen. Von Frank Faber

Schon etwas enttäuscht steckten die Bogenschützen der GK Burgschützen Büschfeld am vergangenen Samstag nach dem Heimwettkampf in der Theleyer Sport- und Kulturhalle ihre Pfeile wieder zurück in den Köcher. Der Regionalligist schaffte beim dritten von insgesamt vier Saison-Wettkämpfen in sieben Duellen nur drei Siege. Damit rutschte die Mannschaft um einen Rang auf Tabellenplatz drei zurück. Mit 29:13 Punkten liegt Büschfeld jetzt zwei Zähler hinter Spitzenreiter SV Litzelstetten und punktgleich mit dem neuen Tabellenzweiten KKS Reihen.


Ein Rückschlag im Kampf um den ins Visier genommenen Aufstieg in die 2. Bundesliga? „Noch ist alles völlig offen“, sagt Burgschütze Arno Seiwert optimistisch. Hoffnung macht ihm dabei vor allem der deutliche 7:1-Erfolg im direkten Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer SV Litzelstetten. Dabei landeten die Büschfelder Pfeile ziemlich mittig im Zentrum der 18 Meter entfernten Scheiben. 57 der 60 möglichen Ringe schossen die drei Burgschützen bei zwei Versuchen in ihrem besten Durchgang.

Gegen die Teams aus Nürtingen und Reihen zog Büschfeld dagegen jeweils mit 4:6 den Kürzeren. Die Entscheidung um den Aufstieg in die 2. Liga Süd fällt nun am 3. Februar beim abschließenden Wettkampf in Reihen (bei Sinsheim). „Wir sind noch im Soll“, meint Bianca Speicher. Die amtierende deutsche Meisterin mit dem Feldbogen haderte bei Halbzeit in der Theleyer Halle: „Ich habe ein paar Probleme mit der Technik des Bogens.“

Im ersten Saarduell hatten die Büschfelder die SG Lisdorf knapp mit 6:4 auf Distanz gehalten. „Es war ganz eng, wir haben ein paar individuelle Fehler gemacht“, klagte der Lisdorfer Julian Zblewski. Lisdorf gelang zudem jeweils ein 5:5 gegen Zell im Wiesenthal und den Saar-Konkurrenten SG Schmelz.

Die Schmelzer hatten sich bereits vor dem Wettkampf nicht allzu große Hoffnungen gemacht. „Wegen eines Handbruchs müssen wir Martin Zajer ersetzen“, bedauerte der Schmelzer Hans-Werner Hoffmann. Als Ersatz hatte die SG die erst 16-jährige Lara Scherer aufgeboten. „Sie hat ihre Sache aber richtig gut gemacht“, lobte Hoffmann. Im Derby gegen Büschfeld waren die Schmelzer beim 0:6 jedoch chancenlos. „Da brauchten wir uns von Anfang an keinen Illusionen hinzugeben“, sagt Hoffmann. Immerhin schlugen die Schmelzer aber das Trio aus Bad Nürtingen mit 6:2 und gewannen gegen Bad Saulgau mit 6:4. In der Tabelle belegen Lisdorf und Schmelz mit 8:34 Punkten die Plätze sieben und acht.