Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 19:16 Uhr

„Das ist keine Mannschaft, die unschlagbar ist“

Augen zu und durch: Benjamin Sauer und der FC Noswendel Wadern sind trotz Verletzungssorgen ganz oben mit dabei. Foto: Thiel
Augen zu und durch: Benjamin Sauer und der FC Noswendel Wadern sind trotz Verletzungssorgen ganz oben mit dabei. Foto: Thiel FOTO: Thiel
Wadern. Mit drei Siegen ist Fußball-Landesligist FC Noswendel Wadern klasse in die neue Saison gestartet. Die Voraussetzungen für das Topspiel des Tabellenzweiten gegen den Vierten SF Hüttersdorf sind jedoch nicht optimal. David Benedyczuk

In der vergangenen Saison legten die Landesliga-Fußballer des FC Noswendel Wadern einen klasse Start hin. Sechs Siege gab es damals aus den ersten sieben Partien - trotz Personalsorgen. Jetzt ist der Auftakt mit drei Erfolgen erneut bestens geglückt - und das, obwohl der Vorjahressechste erneut mit einer Vielzahl von Ausfällen zu kämpfen hat. So stehen für den zweiten Heimauftritt an diesem Sonntag, 15 Uhr, gegen die SF Hüttersdorf gleich sechs wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Besonders in der Offensive drückt der Schuh: Dort muss Patrick Paulus nicht nur auf seinen neuen Trainerkollegen Philipp Weber verzichten, der sich beim 3:0-Sieg im letzten Spiel bei der SG Honzrath-Haustadt eine Bänderverletzung zuzog. Mit Sven Schwindling wird auch der mit vier Toren bis dato treffsicherste Angreifer ausfallen - berufsbedingt. Im Pokal hatte zudem Enes Ferizovic beim 9:1 in Lockweiler unlängst eine Bänderblessur erlitten. Die lange Ausfall-Liste komplettieren die Urlauber Marcel Lorig und Jan Philipp Grünewald sowie Sebastian Brücker, der wegen einer Leistenoperation sogar bis zu acht Wochen fehlen dürfte.

"Für Sonntag sieht es nicht gerade rosig aus", weiß Paulus, der dank des tollen Starts dennoch Zuversicht versprüht: "Die Voraussetzungen sind eher schlecht, aber wir werden sicher eine Mannschaft bringen, die Paroli bieten kann. Wir haben einen breiten Kader und werden zuhause auf Sieg spielen", verspricht der FC-Trainer.

In der Offensive müssten Weber und er sich zwar etwas einfallen lassen, "wenn wir taktisch diszipliniert auftreten, ist aber trotzdem was drin für uns. Hüttersdorf ist keine Mannschaft, die unschlagbar ist. Außerdem haben wir da nach unserer 0:2-Heimniederlage aus der vergangenen Saison noch eine Rechnung offen", erklärt Paulus mit Blick auf das Duell gegen die mit sieben Zählern ebenfalls gut gestarteten Gäste.

Eine Prognose, was für den FC in dieser Spielzeit generell möglich sein könnte, fällt dem Trainer schwer. Klar ist: "Wir wollen erneut oben mitspielen, setzen uns dabei aber nicht unter Druck. Die Liga ist in meinen Augen in der Spitze noch ausgeglichener geworden." Und da wäre nicht zuletzt die Komponente Glück, vor allem in Bezug auf Ausfälle. Was das angeht, hat es den FC auch in dieser Saison bereits früh voll erwischt. Doch wer weiß: Gelingt es Paulus und Co., diese schwierige Phase zu überstehen, ist in dieser Saison vielleicht tatsächlich der große Wurf möglich.