Das Ende Roms mit Schmunzel-Garantie

Das Ende Roms mit Schmunzel-Garantie

Die Theater–AG des Hochwald-Gymnasiums in Wadern hat zum Abschluss des Schuljahres eine Komödie inszeniert.

Die Theater-AG des Hochwald-Gymnasiums Wadern, ein Aushängeschild dieser Schule, tritt unmittelbar vor den Sommerferien wieder an die Öffentlichkeit. AG-Leiterin Birgit Schommer und Regisseur Martin Huber haben nach den lustigen Theaterstücken "Was ihr wollt" und "Sommernachtstraum" wiederum eine Komödie des unumstritten größten Theaterdichters William Shakespeare ausgewählt: Aufstieg und Untergang des Römischen Reiches. "Rund 35 Kinder konnten wir ins Stück integrieren. Alle waren mit viel Spaß und Eifer dabei. Das werden tolle Vorstellungen", verspricht AG-Leiterin Birgit Schommer und lässt schon mal den Vorhang ein Stückchen aufgehen.

Das Römische Imperium steht unter massivem Druck, denn in nur anderthalb Stunden sollen Romulus, Caesar, Marcus Antonius, Augustus, Nero und Co., eigentlich römische Marmorstatuen, die durch ein Missgeschick zu neuem Leben erwacht sind, ihre 1200-jährige Geschichte so aufregend neu erzählen, dass das Museum, in dem sie bisher vor sich hin staubten, von der Schließung mangels Besuchern bewahrt werden kann.

Nichts leichter als das, denken sich die energische Museumsdirektorin und ihr ebenso kompetentes wie verpeiltes akademisches Team. Doch bald müssen sie tatenlos zusehen, wie römische Könige, Kaiser und Imperatoren sich lieber als Wagenlenker und Frauenhelden betätigen als zu regieren, während ihre durchtriebenen Gattinnen, Gespielinnen, Mütter und Töchter sich ständig an- und vergiften.

So etwas kann eben passieren, wenn all die illustren Gestalten der Antike gleichzeitig aufeinander treffen. "Wir erleben die äußerst exotische Speisenfolge eines opulenten Banketts, werden Zeugen eines römischen Triumphzuges und einer Gladiatorenvorstellung im Colosseum (mit Akrobatikeinlage), bevor schließlich spektakulär das Chaos losbricht und die antiken Selbstdarsteller sich immer mehr in den Abgrund spielen", gibt Lehrerin Schommer einen kurzen Einblick in die 90 Minuten dauernde Komödie.

Und so bewahrheitet sich erneut der Spruch eines schwergewichtigen französischen Philosophen: "Die spinnen, die Römer!"

Zum Thema:

Hinter dem Vorhang Die Aufführungen, Regie: Martin Huber, Text und Produktion: Birgit Schommer sowie Bühnenbild und Requisite: Monica Hussinger, sind am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 21., 22. und 23. Juni, jeweils um 19 Uhr in der Aula des HWG. Dort sind auch die Eintrittskarten erhältlich, in der Mediothek und an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt fünf Euro.