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Fußball-Saarlandpokal: Dank Hartplatz und Hochform zum Coup?

Fußball-Saarlandpokal : Dank Hartplatz und Hochform zum Coup?

Fußball-Verbandsligist Noswendel Wadern hofft gegen Oberligist Eppelborn auf eine Pokal-Überraschung.

Die Verbandsliga-Fußballer des FC Noswendel Wadern sind aktuell in einer exzellenten Verfassung. Da ist es vielleicht gar nicht mal abwegig, dass für den Aufsteiger auch heute Abend im Achtelfinale des Saarlandpokals etwas drin sein könnte. Das Team von Spielertrainer Thorsten Schütte, letzte Mannschaft aus dem Kreis Merzig-Wadern im Wettbewerb, geht ab 19 Uhr zwar als krasser Außenseiter in die Partie gegen Oberligist FV Eppelborn. Doch der Untergrund in Wadern könnte die Chancen des FC zusätzlich erhöhen: „Oberligisten spielen ja bekanntermaßen nicht so gerne auf dem Hartplatz. Zudem sind wir im Moment richtig gut drauf“, sagt Schütte angesichts der Bilanz von sechs Siegen aus sieben Ligaspielen, dank der Noswendel Wadern inzwischen bis auf Tabellenplatz sieben geklettert ist.

Hinzu kamen zwei Siege im Pokal-Wettbewerb, die dem FC nach einer längeren Durststrecke überhaupt erst das Selbstvertrauen in der Verbandsliga zurückbrachten. Die wichtige Rolle der Pokalauftritte für den Aufschwung hatte auch Senkrechtstarter Marcel Lorig unlängst bekräftigt. Der 20-Jährige trifft derzeit wie er will. Auch wenn es beim 4:1 am Sonntag gegen den SV Ritterstraße „nur“ zwei Tore waren – es kann ja nicht immer ein Viererpack sein, aber auch mit zwei Toren untermauerte Lorig seine Topform.

„Das Spiel gegen Ritterstraße fand ja auch auf dem Hartplatz statt und war deshalb für uns eine gelungene Generalprobe für das Pokalspiel. Wir freuen uns auf den Vergleich mit Eppelborn“, sagt Schütte. Ob er seine stark auftrumpfende Elf gegen den Oberligisten umstellen werde, ließ der 34-Jährige offen. Mit Torjäger Sven Schwindling, der nach überstandener Verletzung wieder fit ist, hat er da jedenfalls nicht die schlechteste Option in der Hinterhand. Oberliga-Neuling Eppelborn, mit 16 Zählern derzeit Tabellen-15., war am Wochenende spielfrei. Laut FVE-Trainer Jan Berger eine willkommene Pause, die einigen angeschlagenen Akteuren gut getan habe. Hartplatz hin oder her, für Berger zählt in Wadern nur ein Sieg: „Wir wollen unbedingt eine Runde weiter.“