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CDU Wadern macht sich für gute Mobilfunk- und Breitbandabdeckung stark

Schnellere Verbindungen : CDU Wadern fordert Mobilfunk- und Breitbandausbau

Die CDU Wadern fordert den Ausbau des Mobilfunks und des Breitbandes in der Stadt.

 „Die Coronakrise mit ihrer starken Tendenz hin zum Homeoffice hat nochmals deutlich gezeigt, wie wichtig eine gute digitale Infrastruktur vor Ort ist. Schnelle Internetanschlüsse sowohl in den Wohn- als auch den Gewerbegebieten sind in Wadern heute unerlässlich“, findet Michael Molitor, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Wadern. Die Landesregierung habe gemeinsam mit dem Zweckverband elektronische Verwaltung für saarländische Kommunen (eGo-Saar) in den vergangenen Jahren saarlandweit für den Ausbau von Breitbandinternetanschlüssen gesorgt. Dies sei ein erster und wichtiger Schritt, um die Standortnachteile der ländlichen Regionen gegenüber den Ballungszentren zu reduzieren, findet Molitor. „Ein weiterer Ausbau der Breitbandinternetanbindung in Wadern auf noch höhere Geschwindigkeiten ist jedoch unabdingbar. Es freut uns daher, dass die saarländische Landesregierung weitere Mittel bereitstellen will, um den flächendeckenden Ausbau von Fiber-To-The-Home-Anschlüssen in den kommenden Jahren im Saarland zu realisieren“, ergänzt Erik Rau von der CDU-Fraktion im Waderner Stadtrat.

Neben einer weiteren Erhöhung der Datenübertragungsraten via Breitbandanschluss ist es nach Aussage von Molitor und Rau seit Jahren ein Anliegen der CDU in Wadern, die bestehenden Lücken in den Mobilfunknetzen zu schließen und die Datenübertragungsraten auch hier weiter zu erhöhen. Um das zu erreichen, beantrage die CDU-Fraktion Wadern in regelmäßigen Abständen die Behandlung des Themas im Stadtrat. So habe sich im Sommer 2017 unter anderem herausgestellt, dass der Telekom Falschinformationen bezüglich der Situation im Löstertal vorgelegen hätten. Die Stadtverwaltung habe dies aufklären können und die Zusage der Telekom erhalten, dass das Unternehmen sich der Schließung der Netzlücke im Löstertal annehmen werde. Im Jahr 2021 soll nunmehr die Errichtung eines Sendemastes vor Ort erfolgen. „Da wir neben diesem Funkloch in der Vergangenheit auch an anderer Stelle in der Stadt Probleme mit der Netzabdeckung hatten, haben wir das Thema erneut auf die Tagesordnung des Stadtrates setzen lassen“, ergänzt Rau.

Bei einem flächendeckenden Ausbau des 5G-Netzes etwa könnten sehr große Übertragungsraten erreicht werden. Dieses Netz soll eine Datenübermittlung mit über zehn Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) ermöglichen, ein Vielfaches dessen, was wir bei unseren Hausanschlüssen heute gewohnt sind. „Für uns ist ein flächendeckender Ausbau der Mobilfunknetze vor Ort unabdingbar, nicht nur um für künftige technische Entwicklungen wie autonomes Fahren gerüstet zu sein, sondern auch um in Notlagen Hilfe herbeirufen und mit den Rettungskräften in Kontakt bleiben zu können“, sagt Molitor.