Merzig/Wadern Lösungen für Geflüchtete dringend gesucht

Merzig/Wadern · Die Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten aus der Ukraine stellt Merzig und Wadern zunehmend vor Herausforderungen.

In der Schwemlinger Saargauhalle ist vor rund einem Monat eine Notunterkunft eingerichtet worden – gebraucht wurde sie bisher nicht.

In der Schwemlinger Saargauhalle ist vor rund einem Monat eine Notunterkunft eingerichtet worden – gebraucht wurde sie bisher nicht.

Foto: Ruppenthal

Noch sind die Betten in der Sammelunterkunft leer, die in der Schwemlinger Saargauhalle errichtet wurde. Noch ist im Landkreis Merzig-Wadern privater Wohnraum verfügbar, in dem Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht werden können. Aber wie lange noch – das vermag niemand zu sagen. „Es kann sein, dass wir die Sammelunterkunft in zwei Wochen benötigen, in zwei Monaten oder nie“, sagt der Merziger Bürgermeister Marcus Hoffeld. Er und der Bürgermeister von Wadern, Jochen Kuttler, sehen neben den steigenden Energiekosten (wir berichteten) eine weitere große Herausforderung, die es zu stemmen gilt, in der Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten.