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Bardenbacher Schüler zu Besuch bei der Feuerwehr

Bardenbacher Schüler zu Besuch bei der Feuerwehr

() Regelmäßig kommen Grundschulklassen im Rahmen der Brandschutzerziehung zu den Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wadern. "Wenn es brennt, muss ich schnell das Haus verlassen", hat Emanuel gelernt. "Man darf auch nichts mitnehmen", ergänzt seine Klassenkameradin Luana. Lena sagte, dass man schnellstmöglich die Notrufnummer 112 auf dem Telefon wählen muss. Für ihren gemeinsamen Klassenkamerad Leon gilt die Devise, Silvesterknaller nach dem Anzünden nicht in der Hand halten. Und Felix hat sich gemerkt, dass jetzt überall in den Häusern Rauchmelder angebracht werden müssen. All dies haben die Mädchen und Jungen aus der Grundschule Bardenbach bei einem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr des Löschbezirkes Bardenbach gelernt. Hierzu hatte Löschbezirksführer Peter Müller mit Unterstützung der Nachbarbezirke Büschfeld und Nunkirchen die Türen seines Feuerwehrgerätehauses und seiner Feuerwehrautos geöffnet, um den Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrerinnen und Lehrer einen guten Einblick in das Feuerwehrwesen vermitteln zu können. Die Kids waren einen ganzen Vormittag zu Besuch und konnten sich über die Aufgaben, Arbeiten und Organisation der Feuerwehr informieren. Feuerwehrmann Franz Thommes klärte auf, wie ein Brand im Kinderzimmer durch eine Kerze oder eine kaputte Steckdose entstehen kann. Dazu wurde ein Notruf von den Kindern abgesetzt und demonstriert wie die Feuerwehrmänner und -frauen durch die Leitstelle alarmiert werden. Viel Interesse zeigten die Schüler an den Ausrüstungsgegenständen in den Autos und an der Schutzkleidung mit Helm und Visier von den Feuerwehrleuten. Eine praktische Übung mit einem Rauchmelder sowie eine Vorführung mit einem Böller rundeten das Programm ab. Das Lehrerkollegium und die Schüler bedankten sich abschließend für die interessante Gestaltung des Unterrichtes und bescheinigten einen tollen Lerneffekt. Obligatorisch war zum Abschluss die Fahrt im Feuerwehrauto in die Schule zurück, natürlich mit eingeschaltetem Blaulicht und lautem Martinshorn.