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Neuer Vorstand
Ausstellung zu Städtepartnerschaft geplant

Der Vorstand von 2017 (von links): Friedrich Ebert, Dieter Reichert, Christina Pluschke, Bernd Schröder, Fredi Dewald, Petra Lauk, Jan Backes und Bernhard Lindenmayer.
Der Vorstand von 2017 (von links): Friedrich Ebert, Dieter Reichert, Christina Pluschke, Bernd Schröder, Fredi Dewald, Petra Lauk, Jan Backes und Bernhard Lindenmayer. FOTO: Bernd Schröder/ Förderverein für das Stadtmuseum Wadern
Wadern. Der Förderverein des Stadtmuseums Wadern will auch die Aufwertung der ständigen Sammlung nicht aus den Augen verlieren. 

Der Vorstand des Fördervereins Stadtmuseum Wadern hat sich vor kurzem zu einer Planungsbesprechung getroffen. Museumsleiterin Christina Pluschke zog eine positive Bilanz der Sonderausstellung „Kinderwelten“: „Das Thema sprach alle Generationen an und konnte durch die zahlreichen Leihgaben aus dem Stadtbereich und der Region auch deutlich in der Regionalgeschichte verortet werden“, resümierte Pluschke.


Die Dauer der Ausstellung musste aus organisatorischen Zwängen eng begrenzt werden, erläuterte die Museumsleiterin. Immerhin hätten dennoch 253 Besucher den Weg ins Museum gefunden. Pluschke: „Es zeigt sich immer wieder, dass Sonderausstellungen und punktuelle Aktionen zu speziellen Anlässen wie etwa verkaufsoffenen Sonntagen die besten Werbeträger für das Museum sind.“ Der hohe Informationsgehalt der ständigen Sammlung sei dagegen viel schwieriger zu vermarkten. Die Museumsleiterin ist sich ihren eigenen Worten nach dessen bewusst und hat darum bereits folgende Aktionen in den nächsten Monaten geplant: Das Museum beteiligt sich an der Kunstroute Wadern (KuWa) und stellt vom 25. März bis zum 15. April Werke von Adna Barth aus. Für den Internationalen Museumstag am 13. Mai arbeitet Christina Pluschke eng mit dem Bündnis für Familien zusammen; im umgebenden Stadtpark wird es Mitmachangebote für Kinder und ihre Eltern geben. Zudem lockt das Museum mit familiengerechten Führungen bei freiem Eintritt. Danach muss rasch eine große Sonderausstellung zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Wadern/Noswendel und Montmorillon auf die Beine gestellt werden. Die Partnerschaftsfeier und damit verbunden die Ausstellungseröffnung ist für den 2. Juni im Rahmen des Waderner Stadtfestes geplant.

Bei all diesen Aktivitäten wolle der Förderverein die Museumsleiterin nach Kräften unterstützen, ohne dabei die Aufwertung der ständigen Sammlung aus den Augen zu verlieren. Darum beschloss der Vorstand auf Vorschlag von Christina Pluschke die Anschaffung eines Tablets, das Besuchern der ständigen Ausstellung zur Verfügung gestellt werden soll. Im Unterschied zu einem Audioguide können die Besucher auf einem Tablet nicht nur ergänzende Informationen hören, sondern auch verdeutlichende Abbildungen sehen.



So bestehe etwa die Möglichkeit, Objekte aus dem Fundus des Museums, für die in den Ausstellungsräumen kein Platz ist, dennoch sichtbar zu machen und in das museale Konzept einzubeziehen. Selbstverständlich sollen alle im Tablet aufzurufenden Inhalte in mehreren Sprachen verfügbar gemacht werden.

Sollte sich ein wachsender Bedarf an solchen Tablets herausstellen, ist der Förderverein bereit, weitere Geräte anzuschaffen. Eine Mitgliederversammlung des Fördervereins im Stadtmuseum ist vorgesehen für Mittwoch, 27. Juni. Ab 17 Uhr besteht die Möglichkeit zum Rundgang durch die Sonderausstellung zur Partnerschaft mit Montmorillon, um 18 Uhr beginnt die Mitgliederversammlung.

Das Museum im historischen Oettinger Schlösschen, Marktplatz 4, wurde 1978 als erstes Heimatmuseum im Kreis eingerichtet. 2013 wurde das Museum nach völliger Neukonzeption und Umgestaltung wieder eröffnet. Die Öffnungszeiten des Museums sind Donnerstag und Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr.

Adna Barth stellt zurzeit im Stadtmuseum aus.
Adna Barth stellt zurzeit im Stadtmuseum aus. FOTO: Adna Bart