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Auf dem Plan für den 6. April stehen traditionelle und moderne Musik

Morscholz : Musikalische Reise zu bekannten Melodien

Der Morscholzer Musikverein spielt am kommenden Samstag zum Frühlingskonzert im Bürgerhaus auf.

Zu einer Zeitreise entführt der Musikvereins Morscholz seine Zuhörer am Samstag, 6. April, 20 Uhr, wenn das Ensemble im Bürgerhaus den Frühling nach Noten begrüßt. Das Konzert des Vereins steht erstmals unter der musikalischen Leitung von Alexander Loch. Anspruchsvolle symphonische und traditionelle Blasmusik haben die Musiker ebenso ins Repertoire genommen wie moderne Arrangements. Das Orchester wird bei seiner musikalischen Zeitreise verschiedene Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts besuchen und einen Blick in die Zukunft werfen. Den Auftakt gestaltet auch in diesem Jahr das Jugendorchester Hochwald unter der Leitung von Markus Willems.

Das rund 30 Musiker zählende Orchester starten mit dem Stück „Fanfare for the Common Man“ seinen Auftritt. Das zweite Stück „Apollo 11“ ist eine musikalische Rückblende auf das historische Ereignis aus dem Jahr 1969, als Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Weiter geht die Reise mit „Back to the Future“. Der Soundtrack zum Film aus dem Jahr 1985 wurde von Alan Silvestri geschrieben. Der Film erzählt die Geschichte des Schülers Marty McFly, der bei einer Zeitreise versehentlich in das Jahr 1955 gerät. Nicht fehlen darf eine Rockballade, die eine ganze Generation geprägt hat und eine Art Soundtrack des Mauerfalls geworden ist: „Wind of Change“, im September 1989 von Scorpions-Sänger Klaus Meine komponiert und getextet, aber erst im Februar 1991 als Single veröffentlicht.

Mit „Waterloo“ geht es schwungvoll im zweiten Konzertteil weiter. Mit dem Lied gewann die schwedische Popgruppe Abba am 6. April 1974 den Eurovision Song Contest in Brighton. Der Song avancierte zum Nummer-eins-Hit in elf Ländern. „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“ werden die Zuhörer in das Berlin der 30er Jahre versetzen. Die Comedian Harmonists waren zu jener Zeit ein international bekanntes Vokalensemble, das bis auf Pianobegleitung gänzlich ohne Instrumente auskam. Die tragische Geschichte zum Unglück des Zeppelins „Hindenburg“ im Jahr 1937 diente Komponist Michael Geisler als Impuls zu seinem Werk, das den Flug mit seinen spannenden und beschaulichen Momenten bis zum schrecklichen Ende musikalisch darstellt.

Zum Schluss steht ein Medley auf dem Programm, das mit „80er-Kult(tour)” überschrieben ist. Das Arrangement beinhaltet fünf deutschsprachige Lieder der Ära „Neue Deutsche Welle“, deren Popularität bis zum heutigen Tag ungebrochen ist.

In den vergangenen Wochen hat sich der Musikverein mit zahlreichen Proben und einem Probewochenende in Oberthal intensiv auf dieses Konzert vorbereitet. Nun freuen sich die Musiker auf auf zahlreiche Besucher, wie der Verein mitteilte.

Einlass und Sektempfang sind ab 19 Uhr. Karten gibt es nur an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt sechs Euro, für Schüler und Studenten fünf Euro und Kinder bis 14 Jahre sind frei.