Am HWG in Wadern stellen Schüler Klima, Kultur und Geografie Asiens vor

Hochwald-Gymnasium Wadern : Querdenker tauchen in Kultur Asiens ein

Schüler des Hochwald-Gymnasiums haben sich ausführlich mit Indien, Japan, Pakistan und Co. auseinandergesetzt.

Mit der Kultur, Geographie sowie dem Klima Asiens haben sich Schüler des Hochwald-Gymnasiums Wadern (HWG) kürzlich bei den Querdenkertagen (siehe Infobox) beschäftigt. Das HWG hat dieses Projekt in Zusammenarbeit mit den Grundschulen Wadrill, Nunkirchen, Lockweiler und Primstal auf die Beine gestellt. Dabei hatten Jungen und Mädchen aus den Klassenstufen 4 und 5 zwei Monate lang an einer Präsentation zu einem bestimmten Thema gearbeitet. Beim jüngsten Querdenkertag lautete das Thema Asien.

Unter Anleitung der Pädagogen Heike Uhlmann-Schiffler und Edwin Didas lernten die Kinder verschiedene Facetten des asiatischen Kontinents kennen. Hierzu zählten beispielsweise die Atomkatastrophe von Fukushima, Kinderarbeit in Pakistan, das Kastenwesen in Indien sowie das Wirken der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Mithilfe von selbst gedrehten Filmen stellten die Jungen und Mädchen ihren Eltern das jeweilige Thema vor. Dabei waren die Rollen vertauscht. Während die Kinder Fragen zum Thema Asien stellten, mussten die Erwachsenen schätzen, ob die Aussagen stimmten oder nicht.

Neben der Geografie des Kontinents war auch das Klima ein wichtiges Thema. So führten die jungen Querdenker ihren Eltern vor Augen, wie sich der Klimawandel auf Asien auswirkt. So sei insbesondere die fortschreitende Rodung des Urwaldes zum Anbau von Ölpalmen in ökologischer Hinsicht bedenklich. Die Pangasiuszucht im Mekongdelta (Vietnam) schade ebenfalls der Umwelt. Außerdem berichteten die Schüler über die Flora und Fauna Asiens. Ein Aspekt, der sie besonders faszinierte, war der Reisanbau. So werde dieser schon seit 1000 Jahren nach der gleichen Methode betrieben.

Die Jungen und Mädchen falteten Origami-Kraniche in verschiedenen Größen. Foto: Edwin Didas. Foto: Edwin Didas

Auch die Kultur kam nicht zu kurz. Dabei zog vor allem die Papierfaltkunst Origami aus Japan die jungen Leute in ihren Bann. Sie lernten, wie sie aus einem quadratischen Stück Papier Kraniche falten können. Dieser Vogel verkörpert in der japanischen Kultur die Ewigkeit. Die selbst gefalteten Kraniche stellten die Schüler am Querdenkertag ihren Eltern vor. Die Projektleiter Uhlmann-Schiffler und Didas zeigten sich mit dem Engagement der Jungen und Mädchen zufrieden und lobten ihre Schützlinge. Als Erinnerung an den Querdenkertag erhielten die Teilnehmer ein Zertifikat.