Altes feuerwehrgerätehaus in Wadrill ist jetzt ein Domizil für Vereine

Wadrill : Neues Domizil für die Vereine

Das frühere Feuerwehrgerätehaus in Wadrill steht künftig den Vereinen im neuen Stadtteil Wadrilltal zur Verfügung.

„Mit Sirenenalarm können wir jetzt zu unseren Vorstandssitzungen in unser neues Domizil einladen“, scherzte Gerhard Klein, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft (VG) Wadrilltal, nachdem er von Bauamtsleiter Benjamin Trampert und Marius Engelhardt, Mitarbeiter für Vermietungen und Verpachtungen, von der Stadtverwaltung Wadern im Beisein von Stadtbeigeordnetem Manfred Paulus und Ortsvorsteher Joachim Brücker sowie der Vereinsmitglieder Michael Brücker und Alfons Sänger symbolisch den Schlüssel vom alten Feuerwehrgebäude in der Wadriller Mühlenstraße in Empfang genommen hatte.

In diesem Zusammenhang wies er auf die auf dem Dach des Gebäudes installierten Sirenen hin, die noch voll funktionstüchtig sind und, wie er mitteilte, bei besonderen Bränden und Anlässen von der Rettungsleitstelle geschaltet werden. Zuvor waren die Formalitäten des Mietvertrages zwischen der Stadt Wadern und der Vereinsgemeinschaft Wadrilltal mit der Unterzeichnung durch Unterschriften beider Partner erledigt worden. Der Abschluss des Vertrages war beiden Partnern einen Umtrunk wert.

Nachdem die Feuerwehrkameraden des Löschbezirks Wadrill im vergangenen Jahr in ihr neues Domizil in der Seelbachstraße umgezogen waren, stand das alte Feuerwehrgerätehaus leer. Damit es nicht verfällt, erfolgte die Vermietung seitens der Stadt. „Wir haben mit der Vermietung an die Vereinsgemeinschaft Wadrilltal eine gute Verwendung und Lösung für die Nutzung des alten Feuerwehrgebäudes gefunden, nachdem schon einige Interessenten aus Vereinen und anderen Bereichen, auch aus nachbarlichen Stadtteilen, auf uns zugekommen waren. Damit können wir nunmehr den vielfältigen Belangen der Wadriller Vereine mit einem Ansprechpartner Rechnung tragen“, nennt Bauamtsleiter Trampert den Grund für die Vergabe an die VG.

Die Vermietung erfolgt auf unbestimmte Zeit, wobei die Stadt eine Kündigung bei eigener Nutzung oder Verwertung aussprechen kann. Die Vereinsgemeinschaft übernimmt das Gebäude mit allen Rechten und Pflichten eines Hauseigentümers, zwar kostenfrei, aber die VG hat sämtliche Kosten für Strom, Wasser, Entsorgung und Heizung zu tragen, auch notfalls die erforderlichen Reparaturen am Gebäude zu erledigen. Im Winter gehört die Schneeräumpflicht ebenfalls dazu. „Die Container an der Wadrilltalhalle für die Lagerung von Vereinsutensilien platzten schon aus allen Nähten. Jetzt können wir auch größere Sachen im Feuerwehrgerätehaus unterbringen. Zum Beispiel kann das Rote Kreuz die Garage für Auto und Anhänger dort behalten. Zudem verfügen wir über einen Besprechungsraum mit Sanitäranlagen“, zeigte sich Gerhard Klein im Namen der Vereine ebenfalls mit gefundenen Lösung sehr zufrieden.

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