3282 Stunden für die Sicherheit

Wadrill · 14 Einsätze hatte die Feuerwehr Wadrill in diesem Jahr zu bewältigen, dazu kamen zahlreiche Übungsstunden, Lehrgänge und technische Dienste. Im Zuge der Versammlung wurden auch verdiente Wehrmitglieder geehrt beziehungsweise befördert.

 Bürgermeister Jochen Kuttler (rechts) beförderte Andreas Simon zum Hauptlöschmeister des Löschbezirks Wadrill. FOTO: ERICH BRÜCKER

Bürgermeister Jochen Kuttler (rechts) beförderte Andreas Simon zum Hauptlöschmeister des Löschbezirks Wadrill. FOTO: ERICH BRÜCKER

Mit 41 aktiven Feuerwehrkameraden mit einem Altersdurchschnitt von 33 Jahren, davon 29 als Atemschutzträger ausgebildet, weiteren 16 Floriansjünger von acht bis 15 Jahren in der Jugendwehr sowie zehn Kameraden in der Altersabteilung verfügt der Löschbezirk Wadrill der Freiwilligen Feuerwehr Wadern über eine starke Mannschaft.
Lob vom Löschbezirksführer

Dies unterstrich Löschbezirksführer Markus Hassler innerhalb der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks vor nahezu versammelter Mannschaft im Feuerwehrgerätehaus mit viel Stolz. Allen konnte er für das abgelaufene Jahr eine gute Arbeit bescheinigen.

Immerhin waren 14 Einsätze zu fahren, davon wurden drei Löschhilfen im Löstertal, jeweils eine Wadern und Steinberg geleistet. Hierbei waren 223 Kameraden insgesamt 370 Stunden im Einsatz. Auf alle war Verlass, ebenso bei den Hilfen bei besonderen Anlässen wie Maibaumaufstellen und Volkstrauertag innerhalb der Dorfgemeinschaft und bei 20 Übungen mit 496 Personen in 992 Stunden. "Rechnet man Einsätze, Übungen, Brandsicherheitswachen, Lehrgänge, Technische Dienste zusammen, kommen wir auf 3282 Stunden, die wir für die Sicherheit der Bevölkerung in der Stadt Wadern erbracht haben", dankte Hassler seinen Jungs.

Die Jugendwarte Stefan Schonk und Jürgen Eichler hatten über die Nachwuchsarbeit ebenfalls nur Gutes zu berichten. 14-tägig treffen sich die Jungs im Feuerwehrgerätehaus, um das Feuerwehrwesen zu erlernen. Dabei kommen gesellige Spiele und andere Freizeitmaßnahmen nicht zu kurz. Eine 24-Stunden-Übung sowie der Gewinn des Jugendstadtpokals der Feuerwehren in der Stadt Wadern waren Höhepunkte. Zwei Jugendliche aus der Jugendwehr wurden in die aktive Wehr übernommen, dazu ein Quereinsteiger. Im neuen Jahr werden drei weitere Jungs in die Aktivenwehr folgen. "Da lohnt doch aller Aufwand", sagte Hassler, der im Ausblick das nächste Jahr ein ganz besonderes für den Löschbezirk nannte.
Neues Haus, neues Auto

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses und ebenso die Indienststellung eines neuen Löschfahrzeuges LF 10 stehen an. Am ersten Juliwochenende werden die traditionellen Brandschutztage gefeiert.

Nicht nur Gast der Versammlung war Bürgermeister Jochen Kuttler, sondern als oberster Chef der Wehr hatte er die besondere Ehre, den Oberlöschmeister Andreas Simon zum Hauptlöschmeister zu befördern. Bürgermeister Kuttler, aber auch die Ortsvorsteher Joachim Brücker (Wadrill), Reinhold Gimmler (Gehweiler) sowie Manfred Paulus (Reidelbach) und der stellvertretende Stadtwehrführer Raimund Hassler bescheinigten der Wadriller Wehr einen guten Ausbildungsstand und eine sehr schlagkräftige Einheit zu sein. "Die Mitbürger in den Orten der Kultureinheit können ruhig schlafen und stolz auf euch sein, denn die Feuerwehrleute stehen in den Orten ihren Mann", so das einstimmige Lob der Ehrengäste, die den Floriansjüngern den gebührenden Respekt für ihren Einsatz entgegenbrachten.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort