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Brand in Losheimer Asylunterkunft
Vermeintlicher Brandstifter war unzufrieden mit Wohnsituation

Der Verdächtige war unglücklich über seine Wohnsituation und hatte Probleme in der Beziehung zu seiner Mutter. (Symbolbild)
Der Verdächtige war unglücklich über seine Wohnsituation und hatte Probleme in der Beziehung zu seiner Mutter. (Symbolbild) FOTO: Patrick Pleul / picture alliance / dpa
Losheim . Nachdem sich der mutmaßliche Brandstifter bei der Polizei gestellt hatte, sind jetzt erste Tatmotive bekannt.

Der Mann, der Feuer in einer Asylunterkunft in Losheim am See (Kreis Merzig-Wadern) gelegt haben soll, hat die Tat nach ersten Erkenntnissen aus Unzufriedenheit mit seiner Wohnsituation begangen. Zudem habe der 18 Jahre alte Flüchtling und Bewohner der Einrichtung erklärt, Probleme in der Beziehung zu seiner Mutter zu haben, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen auf Anfrage zum Motiv des Syrers.



Bei dem Brand am Donnerstag waren drei Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen wurden bereits aus dem Krankenhaus entlassen, der dritte befand sich am Sonntag noch zur Beobachtung in stationärer Behandlung. Der mutmaßliche Täter hatte offensichtlich das Inventar seines Zimmers angezündet. Am Freitag hatte er sich selbst bei der Polizei gestellt und die Tat eingeräumt. Der junge Mann wurde in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler untergebracht.

(dpa)