SZ-Umfrage-Center zu Büchereien

SZ-Umfrage-Center : Büchereien: Nur von der Minderheit genutzt, aber von allen hoch geschätzt

Deutschland versteht sich gern als „Land der Dichter und Denker“. Da dürfte das Lesen dann eine bedeutende Rolle spielen. Und damit auch die Orte, an denen Bücher auszuleihen sind? Das wollten wir in unserem SZ-Online-Umfrage-Center wissen. Das ergibt wie üblich kein repräsentatives Ergebnis, aber bei 124 SZ-Leserinnen und -lesern, die sich beteiligt haben, bekamen wir ein interessantes und in Teilen auch sehr deutliches Stimmungsbild. „Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach Bibliotheken?“ So lautete die erste Frage. „Sehr wichtig“ sagen 71 Prozent (89 Leute), „eher unwichtig“ 27 Prozent (33), und nur zwei Prozent (2) der Befragten halten sie für „völlig unwichtig“. Das heißt aber nicht, dass sich die Büchereien vor Kundschaft kaum retten könnten. 69 der Teilnehmer (56 Prozent) antworten nämlich „nein, überhaupt nicht“, wenn es darum geht, ob und wie oft sie Büchereien besuchen. Gelegentlich gehen 42 (34 Prozent), einmal im Monat und häufiger 13 (10 Prozent) in die Bibliothek.

Deutschland versteht sich gern als „Land der Dichter und Denker“. Da dürfte das Lesen dann eine bedeutende Rolle spielen. Und damit auch die Orte, an denen Bücher auszuleihen sind? Das wollten wir in unserem SZ-Online-Umfrage-Center wissen. Das ergibt wie üblich kein repräsentatives Ergebnis, aber bei 124 SZ-Leserinnen und -lesern, die sich beteiligt haben, bekamen wir ein interessantes und in Teilen auch sehr deutliches Stimmungsbild. „Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach Bibliotheken?“ So lautete die erste Frage. „Sehr wichtig“ sagen 71 Prozent (89 Leute), „eher unwichtig“ 27 Prozent (33), und nur zwei Prozent (2) der Befragten halten sie für „völlig unwichtig“. Das heißt aber nicht, dass sich die Büchereien vor Kundschaft kaum retten könnten. 69 der Teilnehmer (56 Prozent) antworten nämlich „nein, überhaupt nicht“, wenn es darum geht, ob und wie oft sie Büchereien besuchen. Gelegentlich gehen 42 (34 Prozent), einmal im Monat und häufiger  13 (10 Prozent) in die Bibliothek.

Wertschätzung hängt also nicht von der eigenen Nutzung ab. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer sind einverstanden, dass die Allgemeinheit für die Kosten von Büchereien aufkommt (77/62 Prozent), ein Viertel ist dagegen (31/25 Prozent), 16 Leute (13 Prozent) antworten mit „weiß nicht“. Noch deutlicher ist das Ergebnis bei der Frage, ob man komplett auf Bibliotheken verzichten könnte. „Nein“, sagen 81 Prozent (100), „Ja“ 6 Prozent (8) und „weiß nicht“ 13 Prozent (16 Teilnehmer). Bei Anregungen und Wünschen zum Büchereiwesen werden am häufigsten längere Öffnungszeiten genannt. Es gibt aber auch eine Wunschlos-glücklich-Antwort: „Keine Anregungen. Meine Bücherei verfügt bereits über eine Online-Ausleihe, so dass ich mir auch kurzfristig Lesefutter besorgen kann.“  

Wer beim SZ-Umfrage-Center mitmachen will, muss sich nur einmalig registrieren. Die Teilnehmer werden mit Punkten belohnt, die in Einkaufsgutscheine umgewandelt werden können.

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