Spätheimkehrer und tratschende Frauen

Spätheimkehrer und tratschende Frauen

Merzig. Lieder, Tänze und jede Menge Sketche: Fantasievoll wie das Vereinshaus war das Programm, das sich die Frauen von St. Peter Merzig für ihren traditionellen bunten Nachmittag einfallen ließen. "Schon wieder ist ein Jahr herum . . " hießen sie ihre Gäste willkommen. Bis auf den letzten Platz ausverkauft war das geschmückte Vereinshaus

Merzig. Lieder, Tänze und jede Menge Sketche: Fantasievoll wie das Vereinshaus war das Programm, das sich die Frauen von St. Peter Merzig für ihren traditionellen bunten Nachmittag einfallen ließen. "Schon wieder ist ein Jahr herum . . " hießen sie ihre Gäste willkommen. Bis auf den letzten Platz ausverkauft war das geschmückte Vereinshaus. In ihrer Begrüßung stimmte die Vorsitzende Christa Schirmbeck die farbenfroh gekleideten Narren mit "Wer nicht lacht, ist selber schuld" auf das Programm ein. Da dokumentierte Appollonia in ihrer Büttenrede anschaulich die Anstrengungen junger Frauen, endlich unter die Haube zu kommen. Die Spätheimkehrer berichteten, wie sich nach einem feuchtfröhlichen Weinabend das Nachhausekommen anfühlt. Und der Saal tobte. Der Sketch "Das Rezept" erzählte, was dem Ehemann helfen kann, der von seiner Frau terrorisiert wird: eine neue Frau! Frau Bratschel und Frau Brutschel tratschten über Familie und Nachbarschaft und kamen gut beim Publikum an. Die Wahrsagerin betrachtete die Kugel und las in Merziger Platt als Zigeunerin allen die Leviten. Die tollen Omas - fit und lustig - luden zur Gymnastik ein. Alle turnten mit. Und Julia Strauch verkündete mit Stolz geschwellter Brust: "Meine Oma ist ein Hit". Nach einer kurzen Pause brachte das Fliegerlied die Narren in Hochstimmung. Eine Zugabe wurde gefordert. Auf Merziger PlattDes Schäfers Frau ließ ihre kritischen Gedanken über politisches Geschehen in Stadt und Land freien Lauf und erntete breite Zustimmung. Was passiert, wenn ein Pfarrer eine Hochzeit "all inclusive" verspricht? Ergebnis: Die Braut hat keinen Bräutigam. Der Urlaub in der Schweiz war ein Thema, die Macht für Frau oder Mann ein weiteres. In Merziger Platt machten die Knastbrüder: In ihrem Vortrag machten sie sich so manchen Reim auf Begebenheiten. Der Nonnenchor aus dem Film "Sister Act" unter der Leitung von Mareike Lauer bildete den Abschluss eines gelungenen Bunten Nachmittags. Auch nach dieser Nummer forderten die Gäste ebenfalls eine Zugabe. red

Auf einen BlickDie Mitwirkenden: Musikalische Begleitung: H. Thiel, "Guter Geist": Günter Adler, Saalschmuck: Spielschar und Helferinnen der KFD, Service und Küche: Helferinnen der KFD und Jugendliche.Die Akteure auf der Bühne: Gisela Adler, Diakon Michael Betzhold, Herta Dillschneider, Marianne Emmerich, Helga Heck, Dominik Lauer, Mareike Lauer, Rita Lauer, Inge Porz, Renate Scheid, Ute und Christa Schirmbeck, Annemie Schreiner, Jutta Schulte, Inge Strauch, Julia Strauch. red