| 20:10 Uhr

Wort zum Alltag
Perspektivwechsel

Eine Ladung Bequemlichkeits-Blöcke, eine Ladung Sicherheits-Eisen, eine Ladung Feigheits-Ziegel, alles verkleidet mit netten Anpassungs-Klinkern und obendrauf einen Schwierigkeits-Ableiter – „gut versorgt“. Jetzt kann Dich niemand mehr verletzen – aber auch niemand mehr erreichen: Mauern machen einsam. Dazu gesellen sich jede Menge Aussagen, was „man“ zu tun oder zu unterlassen hat. Wie offen sind wir eigentlich noch für neue Impulse, andere Meinungen, neue Fragestellungen? Wie wohl fühlen wir uns in unserem momentanen Dasein?

Riskieren wir doch einfach mal wieder etwas! Versuchen wir doch einmal, andere Meinungen, neue Ideen vorurteilsfrei anzuhören. Haben wir in der heutigen Zeit Mut, Visionen zumindest gedanklich durchzuspielen. Vielleicht entsteht sodann bei Ihnen das Gefühl, etwas freier zu werden. Dies gilt nicht nur für unseren ganz privaten Umgang mit Mitmenschen, mit denen wir in Kontakt treten. Dies gilt ebenso für den Bereich des Gemeinwesens und dies gilt auch für unsere ganz persönliche Einstellung zum Glauben .


Seien Sie einfach einmal mutig und riskieren Sie ihren persönlichen Perspektivwechsel.

Klaus Bönneken, Pfarreienrat
Weiskirchen