Perler Gemeinderat vertagt geplanten Einkaufsmarkt

Perler Gemeinderat vertagt geplanten Einkaufsmarkt

Perl. Die Entscheidung, auf dem derzeitigen Betriebsgelände der Firma Heisel in der Trierer Straße einen großflächigen Einkaufsmarkt zu errichten, hat der Perler Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch vertagt. Die CDU-Fraktion hatte den Antrag gestellt

Perl. Die Entscheidung, auf dem derzeitigen Betriebsgelände der Firma Heisel in der Trierer Straße einen großflächigen Einkaufsmarkt zu errichten, hat der Perler Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch vertagt. Die CDU-Fraktion hatte den Antrag gestellt. Die Christdemokraten wollen zunächst die Gesamtentwicklung des Geländes prüfen und mit der Landesplanung abstimmen, meinte ihr Fraktionschef Ernst-Rudolf Ollinger. Grund: Ein Projektentwickler hatte wenige Stunden vor der Rats-Sitzung den Antrag gestellt, weitere Unternehmen in dem Gebiet anzusiedeln. Die Rede war unter anderem von Kaufland sowie C&A. Dafür ist eine Ausweitung des Gebietes bis zur Zufahrt Bahnhofstraße nötig. Jetzt wird sich zunächst der Bauausschuss mit der neuen Situation beschäftigen, bevor der Rat endgültig Grünes Licht gibt - ein Vorschlag, der letztlich Zustimmung fand.Zuvor hatte Jutta Weber von den Freien Wählern Besch den Vorschlag gemacht, alle Einkaufsmärkte, die mit Essen und Trinken zu tun haben, in Perl zu belassen. Geschäfte wie C&A oder Elektro-Großmärkte sollten sich im Bescher Industriegebiet ansiedeln. "Wir sind doch eine Gemeinde. Wenn die Bescher zum Einkaufen nach Perl fahren, können die Perler auch nach Besch fahren." Es sei doch nur ein Katzensprung. Peter Keren von der FDP bemängelte "einmal mehr" die mangelnde Information der Verwaltung - den fehlenden Antrag des Investors. SPD-Fraktionschef Lothar Schreiner plädierte für ein Ja zu der vorhabenbezogenen Bauleitplanung, stimmte aber einer Vertagung zu. < Bericht folgt. mst

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